Viele kamen mit dem großen Roma-Treck, der bereits Zehntausende Menschen in die reicheren Mitgliedstaaten der Europäischen Union geführt hat. Vertrieben von Perspektivlosigkeit und Armut hoffen sie, dem Elend entgehen zu können. Sie kaufen sich für 100 Euro ein Ticket in einem Minibus und fahren zwei Tage und zwei Nächte. Doch dann stellen sie fest: Das Elend ist ihnen gefolgt.

Sie haben keinen erlernten Beruf, sie können die deutsche Sprache nicht, doch als Rotationseuropäer beziehen sie Hartz IV und bekommen die Miete gezahlt. Doch das reicht ihnen nicht, so melden sich immer wieder Roma zu Wort: „Ich muss betteln, um zu überleben“, oder „So haben wir uns das Leben in Deutschland nicht vorgestellt.“

Ja, die Vorstellungen von einem sorgenlosen Leben in der BRD sind schon enorm hoch. So glauben viele, dass die Deutschen generell auf sie warten und es befürworten ihnen Einfamilienhäuser oder Villen zum Leben zur Verfügung zu stellen und dass ihnen ein monatliches Taschengeld von mindestens 2500 Euro, ein schönes neues Auto sowie telefonieren und Internet zum Nulltarif zusteht . Doch auch die schönsten Träume platzen an der Realität wie Seifenblasen.

Jetzt leben sie also hier, in einem achtstöckigen Backsteinbunker in Duisburg-Rheinhausen, der vollkommen heruntergekommen ist.
Dabei war das Haus vor der Unterbringung der Zigeuner in tadellosem Zustand, doch da man in der „alten“ Heimat aus dem Wohnwagen ging und im Wald seine Notdurft verrichtete benutzt man in der „Neuen“ die Toiletten auch nicht und beschwert sich aber lautstark über die Zustände die man jetzt ertragen muß.
Auf den Fluren riecht es nach Urin, die Scheiben in den Türen fehlen, und bis vor wenigen Tagen stand im Hof meterhoch der Müll. 300 Euro zahlen sie für eine Zwei-Zimmer-Wohnung,

Mit den Zuwanderern aus den EU-Mitgliedstaaten Rumänen und Bulgarien, stieg auch die Kriminalität. Laut Innenministerium ist die Zahl von Wohnungseinbrüchen und Diebstählen an Geldautomaten in der Region stark angewachsen, was vor allem auf südosteuropäische Banden zurückzuführen ist.

Innenminister Ralf Jäger (SPD) sagt zwar: „Wer nehmen das sehr ernst, aber es ist ein Irrtum zu glauben, dass dieses Problem alleine mit der Polizei zu lösen ist.“
Doch wie es zu lösen sei, dazu könne der Minister nichts sagen. Warum wohl nicht?

Doch nun fühlen sich andere Minderheiten durch den massiven Zuzug der Rotationseuropäer bedroht, nicht nur in ihrer eigenen Sicherheit, sondern insbesondere darin, dass die kriminellen Zigeuner den bisherigen Jugendbanden das Jagdrevier streitig macht.

Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen der Roma mit den Bewohnern des Viertels, sogar von regelrechten Jagdszenen ist in internen Papieren der Polizei die Rede. Die Öffentlichkeit wurde über diese Vorgänge bislang nicht informiert. Demnach griffen bereits vor Wochen drei oder vier Maskierte, bewaffnet mit Schlagstöcken und Schlagringen, fünf Männer an, die in einem Park saßen und tranken.

Es ist davon auszugehen“, so schrieb ein Polizist, „dass es sich um einen gezielten Übergriff von jungen türkischstämmigen Männern auf ebenfalls junge Roma rumänischer Nationalität handelte.“ Hunderte hätten zugesehen und teilweise sogar applaudiert. Der Grund? Wahrscheinlich sei „das immer stärkere und ungeregelte Anwachsen der Gruppe der Roma mit den damit verbundenen Belästigungen Auslöser dieses Übergriffs“.

In Duisburg-Rheinhausen, wo früher Stahl gekocht wurde, brodelt es gewaltig.