Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Behandlung von Christen in Ägypten beklagt und Kairo mit Konsequenzen gedroht. „In Ägypten verschlechtert sich die Lage der Christen gerade rapide“, sagte Kauder der „Welt am Sonntag“.
„Acht Millionen christliche Kopten leben dort und sie befürchten mehr und mehr, dass sie ihren Glauben bald nicht mehr in ihrem Heimatland leben können. Das ist dramatisch.“
Kauder drohte damit, die Werbung für den ägyptischen Tourismus einzustellen. Er habe dem Vorsitzenden der Partei der Muslimbrüder in Ägypten schon erklärt, dass „wir zum Beispiel nicht für den Tourismus in Ägypten werben können, wenn dort nicht sichergestellt ist, dass man unbehelligt am Sonntag in die Kirche gehen kann“.
Kauder kündigte für den Anfang des kommenden Jahres eine Reise nach Ägypten an. „Ich will mit der neuen ägyptischen Regierung unter Präsident Mursi sprechen“, sagte Kauder. „Ich glaube noch immer, dass eine vernünftige Lösung möglich ist. Obwohl ich schon feststelle, dass Präsident Mursi immer häufiger versucht, die radikalen Vorschläge der Muslimbrüder umzusetzen.“
Die Muslimbrüder und die noch radikaleren Salafisten wollten in der neuen ägyptischen Verfassung den Satz stärker betonen, die Grundlage des Rechtssystems sei die Scharia. „Die Anwendung der Scharia verhindert aber wahre Religionsfreiheit. Er diskriminiert auch die Frauen und schränkt andere Rechte ein“, so Kauder.
Die Entwicklung in Ägypten sei kein Einzelfall, sondern drohe auch in anderen muslimischen Ländern: „Die Religionsfreiheit wird weltweit durch den Islamismus bedroht. Überall dort, wo muslimische Extremisten die Mehrheit haben, wird es für andere Religionen schwierig“, sagte er.
Nun Herr Kauder, wenn die Christen in anderen muslimischen Ländern und in Ägypten bedroht sind, wie fühlen sich wohl die Menschen in Europa, die den muslimischen Zivilokkupanten ausgeliefert sind, schon mal darüber nachgedacht?
Dezember 12, 2012 at 7:55 am
Eben Herr Kauder, öfter mal vor der eigenen Tür kehren und an die eigene Nase fassen!
Hier spielt für uns die Musik, und auch die klingt zunehmend zwanghaft orientalischer. Ich brauche aber keine Kulturbereicherer die mal eben Linienrichter tottreten, Leute abstechen, oder Mädchen mit abgebrochenen Bierflaschen vergewaltigen.
Wie dieses Dreckspack mit Andersdenkenden umgeht, kann man ja gerade dort sehen, wo sie etwas Macht haben. Folter, Unterdrückung und Mord.
Man kann Intoleranz nicht mit Toleranz bekämpfen, und wer Gewalt sät, wird sie ernten, wie sie auch das Alluah-kackbar-Pack ernten wird!
Was sagen übrigens Allahs 3 Töchter dazu?