Weihnachten, warum?

Wer zum Teufel bringt jetzt die Geschenke? Das Christkind, der Weihnachtsmann, oder der Nikolaus?

Der heilige Logistikkonzern ist verworrener als sein gelber Bruder hienieden.

Am unglaubwürdigsten ist da noch die katholische Variante, die behauptet, das frisch geschlüpfte Jesulein würde den Holy Parcel Service leiten. Gut, es sähe dem alten Zebaoth sicher ähnlich, seinem eingeborenen Sohn die Arschkarte in die Hand zu drücken – siehe Karfreitag! Aber würden andere Kinder das glauben? Natürlich nicht.

Und weil sie es nicht glauben und Angst haben, vor einem Fremden der Geschenke bringt, und nun das besingen des Jesuleins und seiner nordpolischen Roten Armee neuerdings gegen die Menschenrechte verstößt, kamen die Menschenrechtsmoralapostel auf die Idee Weihnachtslieder zu verbannen.

Wenn man die Dauerbeschallung mit Weihnachtsmusik aus trötigen Lautsprechern in jedem Kaufhaus ertragen muß kann man die Menschsenrechtsmoralapostel zwar verstehen, verstehen kann man aber deren Begründung warum Weihnachtslieder verboten werden sollen aber nicht. Es sollen die Menschenrechte von Moslems geschützt werden.

Gibt es im Islam ebenso wie im Christentum den brutalen Schergen, an der Seite des Geschenkebringers, der auf den Namen Knecht Ruprecht hört und böse Kinder nach Herzenslust verprügelt oder hat solche Brutalität im Islam einen eigenen Namen?

Wenn man die Begründungen der Christentum-Verbieter so hört, dann ist man schon geneigt zu sagen: „Führers Geburtstag war leider nicht am 24.12., sonst wäre Europa Weihnachten schon los“.