Nicht nur, dass  nationalsozialistische Medienhetzer gegen die Deutschen allgemein vorgingen, bildete sich in Hamburg ein Verei mit dem wohlklingenden Namen „Initiative Sauberes Hamburg (ISHH)“.

Dieser Name löst allerdings pures Entsetzen aus, wenn man hinter die Kulissen dieses Vereines schaut.
Zwar geht es diesem Verein um saubere Innenstädte, doch nicht in der Art und Weise wie man sich vorstellt.

In der Hansestadt schlägt die Empörung über eine Website mit dem zweifelhaften Namen „Initiative Sauberes Hamburg (ISHH)“, die seit Anfang des Jahres freigeschaltet ist, hohe Wellen. Auf dieser wird offen gegen Obdachlose gehetzt, seit dem 8. Februar hat die Kampagne auch eine Seite auf Facebook freigeschaltet. „Obdachlose raus aus Hamburg! Wir wollen Ordnung und Sauberkeit!“, lautet der Slogan, bisher hat die Gruppe 54 Fans eingesammelt.

Es wird offen gegen Bettler, U-Bahn-Musiker und Pfandflaschensammler gepöbelt, die Bahn dazu aufgefordert, rigoroser vorzugehen und die Stadt dafür gelobt, die Schlafplätze der Obdachlosen nicht weiter auszudehnen. Die Initiative sei ein „Zusammenschluss aus besorgten Bürgern, welche das grundlegende und von der Politik oft ignorierte Problem der Obdachlosigkeit selbst in die Hand nimmt.“ Doch wer hinter der Seite steht, bleibt unklar. Weder auf der Facebook-Seite noch auf der Website wird deutlich, welche Gruppe oder Einzelperson sich hinter ISHH versteckt.

Zudem verweist sie geschickt auf andere Kampagnen oder Presseartikel zum Thema Obdachlosigkeit und reißt diese aus ihrem Zusammenhang. Da wird die in der Stadt regierende SPD goutiert, weil sie seit Oktober „endlich Obdachlose und Zeitungsverkäufer aus dem Hauptbahnhof geworfen“ habe, ein kritischer Spiegel-TV-Beitrag zum Thema als Horrorszenario gegen das Straßenleben umgemünzt oder man bedankt sich bei der Hamburger Morgenpost „für diesen aufschlußreichen Bericht über die Faulheit der Obdachlosen“.

Heute sind es die Obdachlosen, morgen die Arbeitslosen und die Rentner und dann die mit einer abweichenden Meinung.

Da fragt man sich so langsam, wann die ersten Lager für unliebsames Volk errichtet werden um so die Innenstädte sicherer  und den Internierten das Leben schwerer zu machen?