Bislang wurde viel über die Eurorettung geschrieben und in den Medien gesendet. Doch kaum eine Zeitung oder ein TV Sender war bereit die Wahrheit zu sagen, eher redeten sie den Damen und Herren aus der Politik nach dem Mund und verkauften das Volk für Blöd.
Umso erstaunlicher ist, dass der ARD die Sendung „Plusminus“ so über den Sender gehen und die Wahrheit verbreiten lies.

Für die Europäische Zentralbank geht es in der Zypern-Krise auch um das eigene Überleben: Der Großteil der Staatsanleihen von Zypern sind bei der EZB als Sicherheiten hinterlegt. Sie machen ein Drittel des Eigenkapitals der EZB aus. Geht Zypern pleite, wankt die EZB.

Für die Bank-Anleihen hat Zypern eine Staatsgarantie ausgesprochen: Gehen die Banken pleite, hat Zypern für die Anleihen der beiden größten Banken eine Garantie gegeben. Das bedeutet: Wenn eine der Banken pleitegeht, steht der Staat für die Schulden gerade.

Es gibt zwar keine offiziellen Zahlen. Mark Grant von Out of the Box schätzt jedoch, dass bei der EZB Papiere im Wert von 11,6 Milliarden Dollar aus Zypern als Sicherheiten hinterlegt sind.

Im Klartext: Das Schlimmste für Mario Draghi wäre eine Staatspleite in Zypern. Dann hätte die EZB einen Verlust von etwa 12 Milliarden Dollar. Das gesamte Eigenkapital der EZB betrug nach Berechnungen von Hans-Werner Sinn etwa 31 Milliarden Euro. Mit einer Zypern-Pleite würde das Eigenkapital der EZB folglich dramatisch reduziert.