Dresden wird gerade von einer Flut von Klagen überhäuft, da die Stadt weniger an Unterkunftskosten auszahlt als den Hartz IV Empfängern tatsächlich zusteht. In einer RTL Mittagssendung zeigte der Sender eine junge, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, die fast 100 Euro von ihrem Regelsatz zur Miete beisteuern muss. Obwohl sie eine mit 60 Quadratmetern angemessene Wohnung nach Rechtsprechnung des Bundessozialgerichts bewohnt, zahlt das Jobcenter nur 357 Euro anstatt der ihr zustehenden 447 Euro.

Die Klagen von Hartz IV Empfängern in der Stadt belaufen sich auf mittlerweile fast 2.000. Nachdem Dresden ihre Wohnungsbaugesellschaft verkaufte, ist günstiger Wohnraum kaum noch zu bekommen.

Gerhard Rahn, Anwalt für Sozialrecht, der viele Betroffene vertritt, hat den Eindruck, dass die Stadtverwaltung Hartz IV Empfänger schlecht behandelt, um sie aus der Stadt zu bekommen. Der Rechtsanwalt mutmaßt, dass die Stadt hier Einsparpotential sieht, nach dem Motto: keine Hartz IV Empfänger, keine Mietzuzuschüsse mehr.

Na, das ist ja mal ein Vorstoss an dem sich andere Städte und Gemeinden ein Beispiel nehmen sollten, so kann man dann die Arbeitslosen- und Hartz IV Bezieher-Zahlen drücken  (im eigenem Zuständigkeitsbereich) und man hat mehr Gelder für die notleidenden Banken und für mehr frisch importierte Fachkräfte, kostenlose Wohnungen noch dazu.

Und wenn man dann noch die Renten um 50 Prozent kürzt……