Der Türkische Staatschef T.Erdogan, der „geliebte“ Führer!, hat auf einer Pressekonferenz, um nicht von einer Propagandashow zu sprechen, mitgeteilt, dass er die Armee gegen die Demonstranten einsetzen will um die Unruhen zu beenden. Notfalls würden „Elemente der Streitkräfte“ abkommandiert, sagte Vize-Ministerpräsident Bülent Arinc dem Fernsehsender TRT.

Die Demonstrationen seien illegal und würden von nun an verhindert. Die Regierung werde alles Nötige unternehmen, um das Gesetz durchzusetzen.

Während Erdogan auf Demonstranten einprügeln lässt organisieren sich in Wien Tausende Austrotürken zu einem Großprotest – zugunsten der Regierungspartei.
Viele Fans – 60 % –  hatten ihn 2011 gewählt.  „Erdogan hat viel für die türkische Bevölkerung und die Demokratie getan“, sagt Ercan Karaduman (39) von der Union europäisch-türkischer Demokraten. Wirtschaftlich gehe es der Türkei so gut wie nie. Das könne niemand bestreiten.

Und die Polizeigewalt gegen Demonstranten? „Erdogan hat Fehler gemacht“, räumt AKPSympathisant Fatih Köse (27) ein. Er habe die Demonstranten anfangs nicht ernst genug genommen. Dennoch vertraue man auf seine Führungsstärke, das in den Griff zu kriegen. „Wir wollen keine syrischen Verhältnisse.“

Am 23. Juni findet am Columbusplatz in Favoriten eine Großdemo statt, die Erdogan in seiner Arbeit unterstützen soll. Bis 5.000 Demonstranten werden erwartet.

Doch grade das sieht der Grünen-Bundesrat Efgani Dönmez anders. „Schickt alle 5.000 mit einem „One-way-Ticket“ wieder zurück in die Türkei„. Mit dieser Aussage sorgt Efgani Dönmez, Bundesrat der Grünen, selbst Türke und gläubiger Moslem, für Aufregung auf Facebook und Twitter.

Austrotürken, die Erdogans autoritären Führungsstil unterstützen, hätten hier nichts zu suchen. Dönmez: „Ich ziehe da deutliche Grenzen – das würde ich mir auch von anderen österreichischen Politikern erwarten. Es geht nicht, dass ein derartiger Widerspruch zu demokratischen, österreichischen Werten unter dem Deckmantel der Integration und Toleranz akzeptiert wird.

Es ist aber kein Wunder, dass Erdogan in Deutschland und Österreich soviele Anhänger hat, spricht er doch grade gegen beide Länder und für die dort lebenden Türken. In Deutschland hat der türkische Ministerpräsident Erdogan Assimilation als “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” bezeichnet. Auch ist es ein bemerkenswerter Vorgang, wenn ein ausländischer Staatschef nach Deutschland kommt und die Gelegenheit wahrnimt, um seine Landsleute “aufzuwiegeln“ und fordert, dass türkische Kinder in Deutschland  die Möglichkeiten haben müssen , Türkisch zu lernen, um anschließend “gut Deutsch lernen zu können”.

Ich kann dem Grünen E. Dönmez nur zustimmen, Antidemokratische Türken haben in Europa nichts zu suchen, da diese wie Erdogan die Islamisierung und den Abbau der Demokratie und der Menschenrechte befürworten und vorantreiben. Islamische Demokratie erfuhr und erlebte die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth am eigenem Leib. Ob sie allerdings daraus Lehren zog bleibt Zweifelhaft.