Nachdem es auf einem Dortmunder Gymnasium langweilig geworden ist, weil keine Steinigungen, Auspeitschungen und andere traditionelle Religionsausübungen mehr stattfanden, entschloss man sich nun doch zu einem Schritt, den die breite Öffentlichkeit nicht erwartet hätte.
Der islamkritische Lehrer Daniel Krause darf wieder unterrichten. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hob die Suspendierung des 32 Jahre alten Politologen am Mittwoch wegen eines Formfehlers auf.
Krause war im Juni 2012 von der Schulbehörde ein Unterrichtsverbot erteilt worden, nachdem er auf einer Demonstration von Pro NRW gesprochen hatte.
Der homosexuelle Pädagoge, der sich selbst als „herrschaftskritisch“ bezeichnet und nach eigenen Angaben die Grünen wählt, hatte in seiner Rede gesagt, er habe als bekennender Schwuler mehr Angst vor Islamisten als vor Rechtsextremisten. Zudem lobte er den von einem Linksextremisten ermordeten niederländischen Politiker Pim Fortuyn und kritisierte die Versuche von radikalen Muslimen, Einfluß auf den Unterricht zu nehmen.

Die Schulleitung distanzierte sich daraufhin von Krause und entband ihm vom Unterricht: „Durch diverse öffentliche Äußerungen von Herrn Dr. K. hat das Ansehen des Stadtgymnasiums erheblichen Schaden genommen.“ Krause hatte sich nach seinem Redebeitrag von Pro NRW distanziert, war jedoch in den folgenden Monaten immer wieder von Linksextremisten bedroht worden.
Juli 3, 2013 at 10:24 pm
Einen solchen aufrichtigen jungen Lehrer wünsch ich mir für meine Kinder. Das Stadtgymnasium Dortmund ist gut beraten, alles dafür zu tun, dass dieser Lehrer weiter an der Schule unterrichtet.