Man könnte meinen, dass es sich um einen bösen Scherz handelt, aber nein, so kurios wie es klingt ist es auch. Ich überlegte lange, ob man es für die sonntägliche Kategorie nehmen sollte oder ob es doch ein Tagesthema ist, welches das Paradoxon der Zuwanderung aufzeigt.

Ich entschied mich es als Tagesthema aufzugreifen, um die Probleme aufzudecken, die in Deutschland vorherrschen, für die Benennung man aber als Rassist, Nazi, ewig gestriger etc. abgestempelt wird.

Ihre Kinder haben das Probejahr am Gymnasium angeblich deshalb nicht bestanden, weil der Migrantenanteil in der Klasse so hoch war. Aus diesem Grunde haben türkischstämmige Eltern nun ein Neuköllner Gymnasium verklagt.

Die Eltern von zwei türkisch- und einem arabischstämmigen Schüler haben gegen die Senatsbildungsverwaltung geklagt. Ihr Vorwurf: Der hohe Migrantenanteil in der Klasse 7.5 des Leondardo-da-Vinci-Gymnasiums in Buckow habe dazu geführt, dass die drei Schüler im vergangenen Schuljahr dort das Probejahr nicht bestanden haben. Die ungewöhnliche Klage wird am kommenden Donnerstag vor dem Berliner Verwaltungsgericht behandelt.

Die Eltern stören sich daran, dass ihre Kinder in eine Klasse mit einem besonders hohen Anteil türkischstämmiger Kinder kamen, die zudem zumeist von einer Nord-Neuköllner Grundschule mit schwieriger Schülerschaft kamen. „Aus unserer Sicht führte die Klasseneinteilung zu einer ethnischen Diskriminierung für die Kläger, sagte Rechtsanwalt Carsten Ilius, der die drei Schüler vertritt.

Na wenn das mal kein Rassismus von Türken und Arabern gegen Türken und Arabern ist, oder nennt man das kulturelle Abneigung? Doch was passiert, wenn das Gericht den Antrag der klagenden Eltern zustimmt, oder schlimmer noch, ablehnt?
Was für ein Rassismus herrscht da im Gericht? Egal wie sich die Richter entscheiden, sie sitzen in einer Zwickmühle, aus der sie nicht ohne Rassismus vorwürfe heraus kommen.
Ja so kann es gehen, wenn man als Deutscher zwischen 2 Migranten-Stühle gerückt wird.

Da können die Richter aber im Endeffekt noch froh sein, dass sie nicht die Klagen deutscher Eltern in einem ähnlich gelagerten Fall beurteilen müssen, dass könnte ganz schlimme Folgen haben, für die Richter und die Eltern, sollte das Urteil nicht entsprechend ausfallen.
Manchmal muss man eben Schwein haben, auch als Moslem.