Die neue Fraktionssprecherin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat sich für eine Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme ausgesprochen. Wörtlich sagte sie:

„Sind wir ein Land, das für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht – die wir übrigens dringend brauchen, nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir auch Menschen brauchen, die in unserem Sozialsystem zuhause sind, und die sich hier auch zuhause fühlen können?“

Weiter forderte Göring-Eckardt angesichts des Schiffsunglücks vor Lampedusa eine weitere Aufnahme von Asylbewerbern. „Wir stellen uns an die Spitze einer europäischen Bewegung, die aufhört damit, dass Menschen in den Tod gehen müssen, weil sie keine anständige Form haben, Asyl in Europa beantragen zu können.“

Aussagen, die für Irritationen sorgten. Es stellt sich die Frage, warum Frau Göring-Eckhardt nicht gleich eine direkte Überweisung von Sozialleistungen an die „Flüchtlinge“ fordert, so dass diese erst garnicht das Land verlassen müssen, sondern gleich das Geld auf ihrem Konto haben. Doch sollte die Politiker bei aller übertriebenen Hilfsbereitschaft nicht vergessen, dass die ungesteuerte Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme nicht alle Probleme in der Welt löst.

Außerdem steht die Aussage von Frau Göhring-Eckhardt konträr zu der Aussage von Innenminister Friedrich: „Wer nur nach Deutschland kommt, um hier Sozialhilfe zu kassieren, muss zurückgeschickt werden“.

Oft kommt eine Erwerbstätigkeit schon wegen der schlechten Ausbildung und fehlender Sprachkenntnisse nicht zustande. Zuwanderer versuchen also „sich illegal Einkommen zu verschaffen.