Um weitere Aslybewerber, die das Land der Stadt Duisburg zuweist, unterbringen zu können, wird in jedem der sieben Stadtbezirke jeweils eine neue Unterkunft gebaut. Die ersten werden im November und zum Jahreswechsel fertig sein. Sozialdezernent Spaniel plant Bürgerversammlungen zur Aufklärung.

25 mögliche Standorte hatte die Stadt geprüft. Spaniel war gewarnt: Als das leer stehende St. Barbara-Hospital in Neumühl als mögliche Unterkunft publik wurde, gab es jüngst postwendend auch von Lokalpolitikern von SPD und CDU Kritik. Nun betonte der Sozialdezernent gestern auf einer Pressekonferenz, dass es einen großen partei- und bezirksübergreifenden Konsens gebe.

„Es ist die Pflicht für jeden Demokraten und jeden Duisburger, den bedrängten Menschen zu helfen“, stellte er aber schon im Vorfeld klar.

Es fing in Schneeberg gegen die Unterbringung von Asylbewerbern an und wenn es kein Strohfeuer gewesen sein soll, dann sollten die Duisburger es den Schneebergern gleich machen und gegen die Unterbringung von Parasiten demonstrieren.

Und wenn sie nicht wissen wo:

Die Verteilung auf alle Stadtbezirke zum Zwecke der „politischen Verträglichkeit“, so Spaniel. Als erstes fertig wird die Masurenallee im November, ihr folgen die Helmholtzstraße in Beeck (Dezember) und die Königstraße in Alt-Walsum (Anfang 2014), die nach dem Notauszug vor einigen Monaten neu gebaut wird. Die Deichstraße in Hochemmerich und der Kaßlerfelder Standort stehen dann auf der Liste. Mit rund 800.000 € pro Unterkunft rechnet Spaniel.

Doch auch Köln lässt sich nicht lumpen. Erstes Asyl-Containerdorf in Köln errichtet. Es kommt ausgerechnet in den Stadtbezirk Kalk, der ohnehin schon sehr stark kulturell bereichert ist! Bis zu 29 weitere sollen folgen…