Zahl der Asylbewerber steigt. Ahrensburg erwägt, Mietverträge mit Lebensrettern und TÜV-Nord zu kündigen.
Bei der Suche nach Unterkünften für Asylbewerber hat die Stadt Ahrensburg nun eine neue Möglichkeit ins Gespräch gebracht.
Ein Gebäude an der Straße Reeshoop, in dem bislang der Ortsverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der TÜV-Nord untergebracht sind, könnte künftig als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt werden.
Wie berichtet, sind die Asylbewerberunterkünfte in Ahrensburg, wie in anderen Gemeinden auch, komplett ausgelastet.
Von den 64 Flüchtlingen, die derzeit in der Schlossstadt leben, sind 46 in städtischen Unterkünften am Wulfsdorfer Weg und am Bornkampsweg untergebracht. Für die übrigen hat die Stadt Privatunterkünfte angemietet.

Wem kann man noch mit kündigen, um mehr Asylbewerber unterzubringen?
Wie wäre es mit Gerichten, Polizeidienststellen, Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen, Feuerwehren…?
Privatleute sollen ja laut FDP Asylbewerber nebst Familien in ihren Wohnungen aufnehmen, man kann auch deutschen Hartz IV Beziehern die Miete streichen und sie an die frische Luft setzen, dann hat man wieder Wohnraum für Asylbewerber.
Oder man richtet in Parkhäusern und Tunnel Unterkünfte ein.