Der unheimliche Triebtäter vom Frankfurter Mainufer – jetzt jagt ihn nicht mehr nur die Polizei!

Auf Facebook hat sich eine Initiative gegründet mit nur einem Ziel: Den brandgefährlichen Vergewaltiger zu überführen – Tausende Frankfurter beteiligen sich, stündlich werden es mehr!

► In nur 8 Tagen griff der Unbekannte 6 Frauen (22-43) in Frankfurts Süden zwischen Sachsenhausen und Niederrad an. Von Mal zu Mal schlug er brutaler zu, doch im letzten Moment konnten seine Opfer entkommen.

Die K 13-Fahnder (Sexualdelikte) befürchten das Schlimmste: Dass der Sex-Täter (30-35, 175-180 cm, Südeuropäer, kräftig, dunkle Haare und Augen) z. B. beim nächsten Mal mit Waffengewalt zuschlägt …

Jetzt diese Facebook-Initiative: „Auf der Jagt nach dem Vergewaltiger“ (der Rechtschreibfehler stammt vom Ersteller der
Seite). Tausende Frankfurter sind Fans – innerhalb von nur 2 Tagen!

Gut: Die Polizei bekommt Hinweise, Frauen aus den betroffenen Stadtteilen werden gewarnt.

Schlimm: Offen rufen „Fans“ der Seite zur Lynchjustiz auf. Sogar ein Foto eines Mannes ist abgebildet, der dem Verdächtigen ähnelt, aber nicht der Täter ist!

Polizeisprecher Manfred Füllhardt: „Wir sehen diese Facebook-Seite äußerst kritisch! Was passiert denn, wenn die falschen Leute den zu Unrecht Beschuldigten in die Finger bekommen …?“

Bis Montagabend bekam die Kripo 260 Hinweise – darunter keine heiße Spur.

Die deutsche Justiz hat doch ausdrücklich vorgegeben, dass Bilder von Straftätern erst veröffentlicht werden dürfen, wenn der Straftäter genug Zeit hatte, sich in die Heimat abzusetzen!
Es ist genauso unfair, den Tätern diesen Vorsprung nicht zu gewähren, wie es unfair ist, deutsche Parteipolitiker an ihre Wahlversprechen zu erinnern!