In Angola ist der Islam Berichten regionaler Medien zufolge neben anderen religiösen Gruppen als Religionsgemeinschaft verboten worden. Die Maßnahmen des Kultusministeriums und des Justizministeriums betreffen einem Bericht der angolanischen Nachrichtenagentur Angop vom Dienstag zufolge zahlreiche Religionsgemeinschaften. Westliche Diplomaten in Luanda bestätigten die Entwicklung.

Es gehe nicht nur um die islamische Glaubensgemeinschaft, sondern grundsätzlich um Kirchen und Sekten, „die im Widerspruch zu Gewohnheiten und Sitten der angolanischen Kultur stehen“, so Kultusministerin Rosa Cruz e Silva laut Angop.

Zahlreiche religiöse Stätten müssten deshalb geschlossen werden. Mindestens 194 religiösen Organisationen seien weitere Aktivitäten in Angola verboten worden. Die Zeitung „O Pais“ berichtete von der Schließung zahlreicher Moscheen im ganzen Land.

Ein Sprecher in der angolanischen Botschaft in Washington widersprach den Medienberichten. „Die Republik Angola mischt sich nicht in religiöse Angelegenheiten ein“, sagte der Botschaftsmitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden wollte. „Wir haben dort viele verschiedene Religionen. Es herrscht Religionsfreiheit. Wir haben Katholiken, Protestanten, Baptisten, Muslime und Menschen evangelischen Glaubens.“

Mehr als die Hälfte der angolanischen Bevölkerung gehört der katholischen Glaubensgemeinschaft an, rund ein Viertel ist Mitglied einer der protestantisch geprägten Kirchen. Der Anteil der beinahe ausnahmslos sunnitischen Muslime beträgt zwischen einem und zwei Prozent. Bereits in den vergangenen Jahren kam es zwischen den religiösen Gruppen zu einigen Auseinandersetzungen. Im Februrar 2006 ließ die angolanische Regierung drei Moscheen vorübergehend schließen, im September 2008 griffen militante Islamisten eine christliche Gemeinde an und im Oktober dieses Jahres wurde eine Moschee in der Nähe der Hauptstadt Luanda zerstört.

Und nun stellt sich die Frage was stimmt denn jetzt? Ist er verboten oder ist er nicht verboten? Ist es eine Kampagne, um die Muslime als verfolgte Minderheit darzustellen oder hatte die Presse doch im ersten Schreiben die unliebsame Wahrheit oder gar nur ein Wunschdenken herausposaunt?

Doch was soll’s, in Europa ist noch genügend Platz um die eventuell verfolgte muslimische Minderheit aufzunehmen und zu hätscheln und tätscheln. Außerdem kann man gute Fachkräfte, für was auch immer, sehr gut gebrauchen, und wenn es nur zur Plünderung der Sozialsysteme ist.