Es ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Pflanzen: Die „Tomtato“ ist nämlich Tomate und Kartoffel. Die britische Firma Thompson&Morgan kreierte mit der „Tomtato“ aus zwei Pflanzen eine – unter der Erde wachsen Kartoffeln, oben in der Sonne gedeihen bis zu 500 Cocktailtomaten an den Zweigen.

Die „Tomtato“ ist übrigens kein Produkt aus dem Reagenzglas, sondern Ergebnis ausgefeilter Gärtnereikunst: Da Kartoffeln und Tomaten Nachtschattengewächse sind, kann man die beiden Pflanzen nämlich „aufeinanderpfropfen“ und so zusammenwachsen lassen. Eine Pflanze kostet umgerechnet elf Euro – es spricht also nichts dagegen, das Pflanzenwunder im eigenen Garten einzupflanzen.
Dezember 15, 2013 at 7:11 pm
Zumindest haben wir gelernt das Tomate und Kartoffel, obwohl sie zu einer Gattung gehören, sich niemals auf natürlichen Wege kreuzen würden.
Und zum anderen, daß OB Luckhart trotz fehlenden Ariernachweis, die ach so böse „Nazizeit“ ubeschadet und ohne Lageraufenthalt überstanden hat. Er durfte sogar einen anständigen Beruf lernen.
Dezember 15, 2013 at 6:03 pm
Danke für die Info 😉
Dezember 15, 2013 at 5:42 pm
Ne, Ne, Ne! Die Pflanze ist weder neu, noch eine britische Erfindung, selbst der Name ist falsch – das Nachtschattengwächs heißt Tomatoffel!
Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Kiel, Karl-Heinz Luckhart, hat die Tomatoffel bereits in achtziger Jahren gezüchtet.
Guckst Du: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Heinz_Luckhardt
Saatkatroffel in die Erde, und gleichzeitig zieht man sich aus einer Tomatensaat eine Tomatenpflanze. Nun hat man die Austriebe der Kartroffel, sucht sich dort ein bis 2 Triebe aus, schneidet sie in der Rinde als T Schnitt an. Nun nimmt man ein Auge oder kleinen frischen Trieb der Tomate, trennt ihn flach und nach unten dünner werdend mit der Rinde ab, pfropft ihn auf den Kartoffeltrieb auf, verbindet es mit Gärtnergummi, versiegelt es mit Wundsalbe für Pflanzen und mit Glück entsteht eine Tomatoffel.
Gruß
Adebar
Dezember 15, 2013 at 4:27 am
Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt.
Dezember 15, 2013 at 4:26 am
Sind ja schon schwangere Männer unterwegs! Und Clone! Glück Auf, meine Heimat!