Nach einem kritischen Fernsehbericht will das Wernher-von-Braun-Gymnasium in Friedberg den Namen des wegen seiner Nähe zum NS-Regime in Verruf geratenen Raketenpioniers ablegen.

Durch einen Bericht in der ARD sei die Schülerschaft bundesweit in ein schiefes Licht gerückt worden, heißt es in einer Erklärung der Schulleitung, über die zuerst die „Augsburger Allgemeine“ und die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstag) berichteten. Die Schule sehe sich daher zu sofortigem Handeln gezwungen.

Der Name der Schule war seit Monaten Streitthema. Braun war NSDAP-Mitglied und hatte während des Zweiten Weltkriegs die V2-Rakete entwickelt, bei deren Produktion viele KZ-Häftlinge starben.

Nun darf das Gymnasium sich einen neuen Namen aussuchen. Wie wäre es mit dem Namen eines türkischen Intensivstraftäters, zum Beispiel Önur U. bekannt geworden als Tottreter vom Alexanderplatz oder vielleicht Muhlis Ari, besser bekannt als „Mehmet“?
Das wäre doch mal ein schöner Schritt Richtung Integration und Anerkennung von Multikulti und seiner Auswüchse.