Wir haben eine Regierung, die sehr korrupt wird, das geht bis ins römische Reich zurück. Freie Gesellschaften, Republiken, fallen nicht durch äußere Einflüsse, wenn sie nicht schon von innen heraus zerstört wurden. Die Moral, die eine freie Gesellschaft stützt, muss bereits ausgehöhlt sein.

Im antiken Rom ging es dabei um Korruption, den Senatoren ging es mehr darum ihre eigene Macht zu erhalten. Der Senat schaffte sich quasi selbst ab.

Die Demokratie ist zerbrechlich und kann jederzeit von innen heraus zerstört werden. Die EU in Brüssel spielt ein doppeltes Spiel; sie wissen, dass Krieg eine Anhäufung von Macht bedeutet. Genau das geschah auch im antiken Rom; Herrscher wie Julius Cesar stellten Armeen auf, die zu Privatarmeen (heute Eurogendfor) wurden, und das führte zum Niedergang der römischen Republik.

Auch heute kann man noch Vergleiche zum antiken Rom ziehen. Früher wurde die Bevölkerung mit Wagenrennen und blutigen Opferspielen in den Arenen von bevorstehenden Kriegen abgelenkt. Heute geschieht dasselbe, indem man Bulimie-Models und Heulbojen auf die Matscheibe holt und Ekelspiele im Australischen Dschungel veranstaltet. Und natürlich sportliche Großereignisse benutzt, um missliebige Reformen hinter dem Rücken des Volkes zu beschließen und durchzuboxen. So wenden sich Imperien der Dekadenz zu.

In der Darstellung des Niedergangs einer Republik spiegelt sich auch die Geschichte Napoleons wider, der sich selbst zum Kaiser ernannte. So wie es die Brüsseler Eurokraten heute tun. Von niemanden gewählt wird ihnen aber durch die nationalen Regierungen immer mehr Macht zugeschrieben, so dass sie über ein Reich befehligen, welchem sie angehören, das ihnen aber nicht gehört. Die Brüsseler Eurokraten sind hässlich, vernarbt und monströs. Die Brüsseler Eurokraten entwickeln sich immer mehr zu bösen Imperatoren. Das Verlangen nach Macht und Kontrolle wird immer mehr sichtbar. Und sie nutzen die hässliche Fratze der Unterdrückung der Völker dazu, Unterstützung und Sympathien zu erlangen, um die absolute Macht an sich zu reißen.

Politik ist zyklisch. Es gibt keine finale Lösung für etwas, was menschliche Gesellschaften betrifft. Sie befinden sich in einem ständigen Prozess des Aufbaus und der Selbstzerstörung. Die Machtergreifung Brüssels ist der schaurigste Moment seit der Entstehung der Europäischen Wirtschaftsunion. Man kann sich nur noch gruseln, wenn alle nationalen Politiker sich den Brüsseler Anweisungen beugen und auch noch geschlossen applaudieren.

„Um weiterhin allgemeine Sicherheit und Stabilität zu gewährlisten, wird die EU umgestaltet werden und zwar zum ersten europäischen (Wirtschafts-) Imperium!“

Die zeitlose Moral ist es, Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. Wir müssen die Demokratie schützen, denn diese Bedrohung besteht immer.

„So geht die Freiheit zugrunde, und zwar mit donnerndem Applaus!“

Im kalten Krieg hatten die USA Verbündete auf der ganzen Welt, von Japan über Südkorea bis nach Europa – eine breite Koalition von Völkern mit verschiedenen Wertesystemen und Strukturen, die nicht unter sowjetischer Tyrannei leben wollten. Viele Leute sahen in der Sowjetunion ein böswilliges Imperium. Ich aber denke, dass es nur ein Imperium unter vielen war. So ist das (zukünftige) europäische Imperium, das Establishment, als Monolithische, Gesichtslose der Macht, die uns alle zu vernichten droht. Die große moralische Frage unserer Zeit ist: „Werden wir für die imperiale Maschinerie leben oder für die Menschlichkeit?“

Fortschreitende Macht und Arroganz der Mächtigen ist ein Niedergang der Menschlichkeit. Es hat sich in der Geschichte unzählige Male wiederholt; selbst wenn das Böse die Macht übernommen hat, können wir uns ihm widersetzen, auch ein Einzelner kann etwas bewirken.

Wir müssen lernen, dass wir alle in einem Boot sitzen und zusammen arbeiten müssen. Völker tun sich für gemeinsame Ziele zusammen, statt zu denken sie wüssten, was für alle anderen das Beste ist. Denn die Botschaft lautet: „Die Macht gehört immer dem Volk, und jeder der Macht hat, bezieht sie von ihm.“ Zweifle nie daran, dass eine handvoll engagierter Menschen die Welt verändern könne, denn niemand sonst kann es!