Eine der wenigen Protestformen, die der moderne Mensch dem terroristischen Zugriff des Staates auf sein gesamtes Leben entgegensetzen kann, ist die Schwarzarbeit. Hier gibts die Marie noch ohne bürokratischen Super-Gau und vor allem in Toto auf die Kralle. Gäb es nicht dieses Ventil, der Überdruck an Schwachsinn hätte die Gesellschaft schon auseinander gesprengt.
Undenkbar, für jeden Schiss an Arbeit gleich ein Minijobangestelltenverhältnis mit Scheinselbständigkeitverdachtsausräumung einzugehen. Unvorstellbar auch, dass Handwerksleistungen tatsächlich von Meister Eder und seiner Pumuckeltruppe getan würden.
Ohne Schwarzarbeit bricht der ganze Saftladen hier doch komplett zusammen. Und was viel schlimmer ist: Missgönnt der Staat dem Steuerzahler seinen kleinen Beschiss, so könnte es sein, das der Normalo von nebenan die Riesensauereien der herrschenden Schweinebande auch nicht mehr hinnehmen mag. Stellst du mir meine Schwarzarbeit unter Strafe, grill ich dir morgen den Arsch.

Die Bundesrepublik nämlich ist eine Konsensgesellschaft, die auf der stillen Übereinkunft beruht, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten den Staat bescheißen darf. Wird dieser Vertrag einseitig von oben gekündigt, gibs unten Zoff.
Es kann ja wohl nicht angehen, das Angela – das Pastorentöchterchen – Merkel täglich Millionen verschleudert und weiterhin ungegrillt durch den Reichstag stöckelt, während wir für zwei Stunden steuerfreies Putzen in den Bau wandern.

Mal abgesehen davon, dass die Aufklärungsquote bei Schwarzarbeit wohl gegen null streben dürfte.

Doch seitdem der Staat der sich BRD nennt Steuer-CD’s mit Daten von Steuerhinterziehern kauft, gibt es immer mehr Selbstanzeigen, außer im Fußball, da gibt es Würstchen-Ulli Hoeneß.

So kam heraus, dass die Alice im Schwarzer Wunderland mal eben schnell 2 Millionen Euro im Tante Emma-Laden verschweizte und sich damit in emanzipierter Gesellschaft befindet.
So wurde auch durch Selbstanzeige der Herr CDU Schatzmeister, Helmut Linssen, der durch den Verkauf seiner gleichnamigen Sippsch… äääh, Suppe mal schnell 829.322 DM im Jahre  1997 in einer Briefkastenfirma auf den Bahamas vor dem deutschen Fiskus versteckte und wie es so üblich ist als Schatzmeister, es auch sofort vergaß wo er sein Geld hin verschwendete…

Auch als bekannt wurde, wohin der nette Herr der CDU Suppen sein Geld versteckte, wollte er sich doch nicht so recht erfreuen und behauptete doch allen Ernstes: „Ich weiß nicht, wovon Sie reden.“
Als man ihn dann direkt auf die 829.322 DM ansprach, da fiel es ihm doch wieder ein und so sprach Herr Linssen dann doch noch und recht zuversichtig: „Oh Gott. Oh Gott. Oh Gott. In grauer Vorzeit. Tja.“

Da die Verjährung aber bereits eintrat, da fügte der „ehrenwerte“ Herr Linssen hinzu: „Ich bin  aus dem Verfahren makellos rausgekommen.“

Da kann man dem kleinen Mann in der BRD nur raten es den Großen gleichzutun, denn sie wollen ja die Vorbilder der Gesellschaft sein und was die dürfen, das sollte das Volk schon lange dürfen, denn die, die von Steuergeldern leben und anderen vorwerfen Steuern zu hinterziehen, sind die größten Steuerhinterzieher und Verschwender!