Die Europäer retten gerne, vor allem andere als sich selbst. Zuerst taten es Politiker, indem sie Millionen in marode Betriebe pumpten, deren Besitzer diese auf ihren privaten Konten bunkerten und die Betriebe dennoch Konkurs gehen ließen.

Dann wollten die Banken gerettet werden, doch wer will schon Banken retten? Also hieß es, dass man Länder rettet, wie Griechenland, welches trotz Milliardenhilfen immer noch am Boden liegt.

Doch nun kommt die EU auf die wahnsinns Idee neben den Banken auch die Wirtschaft zu retten und zwar durch die Sparguthaben der europäischen Bevölkerung.

Sparguthaben in der Europäischen Union könnten nach Ansicht der EU-Kommission künftig für die Firmenfinanzierung genutzt werden. Auf diese Weise könnte man langfristig mehr Geld investieren und der Wirtschaft helfen.
Die EU-Kommission will das dafür die persönlichen Ersparnisse für die Rente angezapft werden, um die langfristige Finanzierung anzukurbeln.
Dieses würde das Geld der Sparer in kleine Firmen transferieren, welches dann investiert werden könnte.
Banken beklagen schon länger, dass sie wegen der strengeren Kapitalanforderungen nach der Finanzkrise nicht mehr so viel Geld an die Wirtschaft verleihen können.

Und schon wird man von einem Sparer zu einem  Investor. Doch wie sieht es mit der Verzinsung aus, oder bei Fehlinvestitionen oder bei Firmenpleiten, trägt der „sparende Investor“ das Risiko?
Was, wenn der Sparer sein Geld für sich benötigt um notwendige Investitionen im Haushalt oder in die Fortbewegung zu tätigen?
Bekommt die Enteignung nur eine neue Tünche aufgedrückt um die europäischen Sparer zu enteignen?