Rick Eaton ist Extremismus-Experte am Simon Wiesenthal Center. Er war maßgeblich an der Ergreifung von mehreren SS-Kriegsverbrechern beteiligt. Nun beginnen auch Vorbereitungen auf die „Jagd“ nach jungen kriminellen Rechtsextremisten. Deutsch-Türken können sich in den USA ausbilden lassen, um künftige Morde in Deutschland zu verhindern.

Junge Deutsch-Türken haben die Möglichkeit, sich in den USA als Extremismus-Experten ausbilden zu lassen. Solange es „Nazis“ gibt, wird die „Jagd“ nach ihnen nicht aufhören.

Wie wird man Extremismus-Experte oder Nazi-Jäger?

Die traditionelle „Nazi-Jagd” ist eine Berufssparte, die langsam abklingt, weil die meisten Nazis eine „biologische Amnestie“ erhalten, also Aussterben. Folglich hat Efraim Zuroff mit der „Operation Last Chance“ begonnen. Leider gibt es noch viele Neo-Nazis und weiße Rassisten und andere Extremisten, die verfolgt werden müssen.

Die Frage, die Sie mir gestellt haben, bekommen wir von vielen jungen Menschen zu hören, die an unserer Arbeit teilhaben möchten.

Doch Interessenten können sich in Kontakt mit der Anti-Defamation League, dem Southern Poverty Law Center, dem SWC oder mit einigen US-Unis, die solche Angebote haben, in Verbindung setzen.

Wieviele Nazis leben noch? Wo leben sie?

Es wäre sehr schön, eine Antwort darauf zu finden. Offiziellen Schätzungen zufolge gab es über 100.000 Nazi-Kriegsverbrecher. Doch nur zehn Prozent wurden von ihnen vor Gericht gebracht. Die meisten werden wohl verstorben sein.

Antisemitische und antimuslimische Ansichten sind eine Realität unserer Gesellschaft. Doch was kann der Normalbürger gegen diese Ansichten tun?

Das ist wohl die schwierigste Frage. Wir glauben, dass Deutschland in den vergangenen Jahren im Bereich der Aufklärung gute Arbeit geleistet hat. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass die Nazi-Zeit erst Anfang der achtziger Jahre in den Schulbüchern ausgiebig thematisiert wurde. Das ist ein Generationen-Prozess. Die Erhaltung der Konzentrationslager und das Holocaust-Denkmal sind wichtig.

Extremismus wird immer ein Problem darstellen. Da haben Sie Recht. Sorgen bereiten mir neben Gewaltaktionen auch die Rhetorik. Damit meine ich das Verhältnis zwischen Wort- und Tatgewalt. Es fängt immer mit Worten an.

Ein Außenstehender würde sagen, dass bestimmte Dinge in Deutschland besser seien als vor zwanzig Jahren – nach dem Fall der Berliner Mauer. Doch wir haben unsere Untersuchungen seitdem aufgrund der landesweiten Aggressionen gegen türkische Migranten ausgebaut und erweitert.

Da jetzt die letzten Kriegsveteranen der Deutschen im Siechenheim ihr Dasein fristen oder kurz davor sind das Zeitliche zu segnen, sucht man sich also neue Feinde um seine Daseinsberechtigung als „Nazi-Jäger Zentrum“ zu behalten, ist ja auch ein einträgliches Geschäft.
Nur wen will man einsetzen?
Da bieten sich doch die Muslime an, sie sind bereits überall in Europa zahlreich vertreten und wenn man sie in USA noch militärisch ausbildet, dann können sie die Deutschen, welche sie als „Nazi“ ausmachen, straffrei töten.
So hat die Deutsche Justiz weniger zu tun und die Moslems können ihrem Hobby, das Töten der Kufr, ausleben, so wie es der Koran vor sieht.

Welch eine Grausamkeit da in den Köpfen wächst, es ist nicht auszuhalten. Gruppen, Ethnien, Nationen gegeneinander aufhetzen hat diese kleine wohlhabende Religionsgemeinschaft zum Erfolg geführt.

Und so kommt was Schlussendlich kommen muss: Eine ethnische Minderheit als Aufseher mit einer Macht im Hintergrund, perfekter geht es nicht, die Minderheit ist dann frei und die Mehrheit ist vogelfrei.