Wir erklären die Bankenkrise für beendet.
Hahahaha, ein kleiner Blog maßt sich an eine „politisch“ inszenierte Krise für beendet zu erklären?
Na abba Sischa!!!
Überall wird gebarmt, dass es den Banken schlecht geht und das diese gerettet werden müssten, weil ansonsten die Wirtschaft den Bach runter geht, weil die Wirtschaft von den Banken Kredite bekommt und ohne diese ebenso den Bach runter gehen würden und die Armut die Völker in die Knie zwingen würde.
Doch seien wir mal ehrlich, die Zentralbanken drucken sich ihr Geld selber und geben es zu Billigzinsen an die Banken. Welcher Kunde würde da nicht auch mal schnell einen Milliarden schweren Kredit aufnehmen?
Doch nun zum eigentlichen Thema, warum erdreisten wir uns die „Banken“Krise für beendet zu erklären?
Die Antwort gibt die Deutsche Bank. Diese, als Deutschlands größtes Kreditinstitut bezeichnete Abzockgebilde, will ihren Top-Mitarbeitern künftig höhere Boni zahlen. So berichtet es die „Süddeutsche Zeitung“.
Die Obergrenze der Prämien soll doppelt so hoch ausfallen wie das Jahres-Fixgehalt.
Einen entsprechenden Antrag wolle die Hauptversammlung am 22. Mail von ihren Aktionären abzeichnen lassen, berichtet die Zeitung auf Berufung auf Aufsichtsratkreise.
Eigentlich hatte die Europäische Regulierung beschlossen, die genau einen solchen Fall vorbeugen soll. Sie schreibt Banken vor, dass Boni von diesem Jahr an maximal so hoch wie das Fix-Gehalt sein dürfen.
Ausnahmen gibt es nur, wenn es die Hauptversammlung beschließt. Und genau dieses Schlupfloch will sich die Deutsche Bank zunutze machen. Einige Großinvestoren hätten ihre Zustimmung bereits gegeben, heißt es.
Die Deutsche Bank wollte zu den Sachverhalt keine Stellung nehmen.
Also, am 22. Mai 2014 ist die Bankenkrise beendet, denn wenn eine Bank soviel Geld hat, dann benötigt sie keinerlei Hilfen vom Steuerzahler, und die Politik erst recht nicht.
Und andere Länder? Nein, liebe Politiker, die erst recht nicht! Denn diese können Kredite bei ihren Banken aufnehmen und wenn sie keinen bekommen, dann müssen sie mit ihrer Kreditunwürdigkeit leben, das Volk muss es schließlich auch. Und wenn die Staaten nicht ohne Kredite wirtschaften können, dann müssen sie eben ihren Bankrott erklären.
März 22, 2014 at 5:45 pm
Hat dies auf Deutsch- land's Wahrheit rebloggt.
März 21, 2014 at 1:12 pm
Man kann natürlich alles für beendet erklären, auch tobende Feuersbrünste, nur weil jemand kein Löschwasser mehr zur Verfügung stellen will.
Doch die Banken gerieten durch eigenes Verschulden in die Bredouille und müssten auch dafür grade stehen. Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler für die Misswirtschaft der Banken zur Rechenschaft gezogen wird.
Wenn allerdings Banken, Gratifikationszahlungen, trotz angeblicher Krise, auszahlen und auch noch erhöhen wollen, auch bereit sind dafür noch 500 Arbeitsplätze im unteren Sektor zu opfern, sind nicht auf Hilfen angewiesen.
Auch Banken sind in der Lage Bankrott zu gehen und die Haftbarkeit macht auch nicht vor Bankmanagern und Bankenspekulanten halt.
Wenn Firmen, so wie Banken und auch Staaten, wirtschaften würden, dann wären diese schon längst Pleite und deren „Betreiber“ schon längst wegen Konkursverschleppung in Haft.
März 21, 2014 at 7:57 am
So kann man auch Erdbeben für beendet erklären… Aber offenkundig nicht die Dummheit einiger Bonzen.