Heike Schmoll bezieht sich mit ihrer Aussage auf das „Jahresgutachten 2014 mit Integrationsbarometer“ des „Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration„, kurz SVR.

Dem SVR gehören acht Stiftungen an: Neben der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung, sind dies: Bertelsmann Stiftung, Freudenberg Stiftung, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Körber-Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Vodafone Stiftung Deutschland.

Es scheint demnach alles seine Richtigkeit zu haben, denn was so ein wichtiger Dachverband herausfindet, der sich selbst „unabhängiges, wissenschaftliches Gremium, das zu integrations- und migrationspolitischen Themen Stellung bezieht“ nennt, dem kann man vertrauen. So wie der redlichen Frau Schmoll. Oder doch nicht?!?

Wer sich die Mühe macht, in das 204 Seiten umfassende Gutachten zu schauen und sich die Daten ansieht, die zur Auswertung dienen, der stellt fest (S. 24, Zitat):
Insgesamt wurden für das Integrationsbarometer 5.659 Personen mit und ohne Migrationshintergrund befragt.
Die Gesamtstichprobe setzt sich zu 74,7 Prozent aus Personen mit Migrationshintergrund und zu 25,3 Prozent aus Personen ohne Migrationshintergrund zusammen.“

So sieht also die „Mehrheit der Deutschen für Gleichstellung des Islam“ aus. Da frage ich mich, ob Frau Schmoll diese Lüge vorsätzlich oder aus reiner Dummheit fett als Titel gewählt hat. Und ob man lügenden oder dämlichen Journalisten eine Watsche geben darf. Denn soviel Nepp stinkt zum Himmel.
Merke: Will die Migrations- und Islamisierungsindustrie ein bestimmtes Ergebnis erreichen, das als quasi-offiziell angesehen wird, dann müssen die RICHTIGEN Personen befragt werden.

Dass in den „Methodischen Anmerkungen“ zur Studie dazu steht (Zitat) „Die [Telefon] Nummern wurden zufällig ausgewählt, d.h. es handelt sich überwiegend um eine geschichtete Zufallsstichprobe.“ ist der blanke Hohn, denn diese Telefonnummern entstammen wiederum „dem Nummernpool des Arbeitskreises Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.“

Eine Institution hat der anderen einen Dienst erwiesen.

Wer sich dann noch die Vorsitzende und die Mitglieder im Sachverständigenrat und ihren beruflichen/politischen Hintergrund ansieht, für den bleiben keine Fragen mehr offen.