Was passiert eigentlich in der Welt???
Wenn man diese Frage stellt, dann bekommt man zur Antwort, dass König Fußball regiert und man sich schon auf seinen Kübel kaltgestelltes Bier und viele Tore, natürlich für die eigene Mannschaft, freut.

Und so kommt, was kommen muß, alle glotzen und die letzten Gehirnzellen werden zur Erkennung von Abseits und Fouls benötigt.
Dies nutzt die Politik eiskalt aus, auch wenn Frau Bundeskasperin mal schnell übern großen Teich jetet und sich in den Kameras beim Spiel Deutschland gegen was weiß ich wen zeigt.

So können denn auch die Zurückgebliebenen (wie man das auch immer verstehen will) austoben und sich TISA zuwenden.
TISA ist das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen der EU und Amerika, das geplante internationale Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen, „Trade in Services Agreement“ oder kurz TISA genannt.

20 Staaten dürfen mitspielen. Hauptinitiatoren sind neben der EU die Vereinigten Staaten, Kanada, Japan und Australien. Auch Südkorea, die Türkei, die Schweiz und einige Länder Lateinamerikas und Asiens sind mit von der Partie.

Bislang wurde hinter verschlossenen Türen verhandelt, und eigentlich sollten die Dokumente und Zwischenergebnisse auch geheim bleiben – sogar auf Jahre hinaus, selbst wenn das Abkommen schon in Kraft getreten ist. Nun aber hat die Internetplattform Wikileaks vertrauliche Verhandlungsdokumente veröffentlicht.

Geplant ist laut Wikileaks eine Deregulierung des globalen Marktes für Finanzdienstleistungen zum Vorteil internationaler Finanzkonzerne.
Offenbar wollen vor allem die Vereinigten Staaten mit TISA zudem erreichen, dass Banken und Versicherungen die Daten ihrer Kunden grenzüberschreitend austauschen können (Artikel X.11) – also auch aus Deutschland hinaus.
Daten deutscher Kunden könnten nach dem Willen der Vereinigten Staaten zur Verarbeitung nach Amerika geschickt werden. Die Europäische Union dagegen pocht darauf, Datenschutz-Rechte auch bei der reinen Verarbeitung der Kontodaten festzuschreiben. Auf jeden Fall sollen die Staaten selbst wenige offizielle Rechte erhalten, auf die Daten zuzugreifen (Artikel X.18).

Nach Angaben von Wikileaks würden am Ende 68,2 Prozent des internationalen Handels mit Dienstleistungen und 50 Staaten unter das neue TISA-Abkommen fallen. Die Gegner des Abkommens warnen nicht nur vor den Auswirkungen auf die Regulierung von Finanzdienstleistungen, sondern sehen auch die Gefahr einer Deregulierung und Liberalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge – womit auch das Reizthema einer Privatisierung der bislang kommunalen Wasser- und Energieversorgung wieder auf der europäischen Agenda auftauchen würde.

Doch was solls, auch heute Abend gibt es wieder ausreichend Futter für die noch nicht ganz versoffenen Gehirnzellen, und dass nennt sich, wie soll es auch anders sein FUßBALL !!!!!