Die Unterbringung von Flüchtlingen stellt Hamburg nach Ansicht von Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) vor erhebliche Probleme. Die Hansestadt habe keine freien Plätze mehr, sagte Scheele.

„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, fest angelehnt.“ In Hamburg fehlten derzeit 4.000 zusätzliche Plätze in Flüchtlingsunterkünften. Für 1.600 dieser Plätze wisse die Stadt noch nicht einmal, wo sie gebaut werden könnten.

Derweil kritisierten die Linken in der Hamburgischen Bürgerschaft am Weltflüchtlingstag die Zustände in der zentralen Erstaufnahmestelle im Stadtteil Harburg als unhaltbar. Mehrere Hundert Menschen warten der Partei zufolge dort jeden Morgen auf einen Termin bei den Sachbearbeitern.

Allerdings gibt es die Möglichkeit bis zu 1000 Flüchtlinge in Harvesterhude unterzubringen. Doch ist diese Gegend wohl nicht wirklich für Flüchtlinge geeignet, da diese wohl keine Einfamilienhäuser mit Vorgärten und keine Porsche Cayenne kennen und so beim Anblick solcher Idylle und Wohlstand einen Kulturschock erhalten würden, der sie traumatisiere…

Doch wohin mit diesen Flüchtlingen? Nun, da gäbe es noch einen Vorschlag der FDP, den man ruhig einmal in Betracht ziehen könnte. So bietet die FDP Asylbewerber „ganz privat zur Unterkunft“ an.
“Wir glauben, dass angesichts der Weltoffenheit und Hilfsbereitschaft der Deutschen eine Unterbringung und Betreuung einzelner Flüchtlinge und Kleingruppen ein ergänzendes und wesentlich flexibleres Instrument zur Bewältigung der stark schwankenden Flüchtlingszahlen sein kann.”

Wer Gutes will, der sollte auch mit gutem Beispiel voran gehen, doch ob die Harvesterhuder Menschen verachtenden Rassisten und die Politiker überhaupt bereit sind etwas gutes zu tun, oder ob es nur das niedere Volk vollbringen soll?