Auch in Spanien gab es am Anfang des Monats einen Verdachtsfall von Ebola, bei einem Mann, der aus Guinea durch Marokko  nach Spanien kam. Der Patient wurde ins Krankenhaus von Valencia gebracht und dort getestet. Die Meldungen über die Testergebnisse sind widersprüchlich und tauchen kaum in den üblichen Nachrichtenportalen oder im Google-Filter auf, außer wenn man gezielt danach sucht. Der Vorfall ist jedoch echt, denn bei gezielter Suche findet man die offiziellen Hinweise:

La Nueva Espana schreibt:

Die bisherigen Testergebnisse zum Patient im Krankenhaus La Fe in Valencia, der unter dem Verdacht der Ebola eingelierfert wurde, als er nach Spanien einreiste, wurde der Verdacht nicht bestätigt.

Los análisis practicados a un paciente del hospital La Fe de Valencia, que había sido aislado por la sospecha de que padeciera ébola, han descartado que tenga el virus y que la enfermedad haya entrado en España, según han avanzado a Efe fuentes del Ministerio de Sanida

Der Direktor des Gesundheitsamtes Fernando Simon, bestätigte, dass man die entnommene Proben  im Nationalen Zentrum für Mikrobiologie in Madrid “intensiv geprüft” hatte.

El director del Centro de Alerta de Sanidad, Fernando Simón, ha afirmado que se ha trabajado “de forma intensa” analizando las pruebas en el Centro Nacional de Microbiología de Majadahonda (Madrid). (25.06.2014)

Warum das Nachrichtenportal den Begriff “de forma intensa” in Einführungszeichen läßt, können wir nicht sagen. Offenbar traut die Seite dieser offiziellen Verlautbarung nicht ganz?

Eine andere Nachrichtenseite, Alerta Digital, schreibt den “Protokol eines Ebola-Verdachtfalls bei einem Patient aus Guinea in Valencia (Sanidad activa el protocolo de actuación en Valencia por una sospecha de virus de ébola en un paciente guineano)

Quellen von der Verwaltung deuteten in einer Verlautbarung an, dass es sich um einen Patienten handelte, bei dessen Symptome “sich um die besagte Krankheit handeln könnte”, obwohl sie bis heute weder bestätigt noch dementiert wurde”.

Fuentes de la Consellería han señalado en un comunicado que se trata de un paciente cuyo cuadro clínico “podía corresponder a dicha enfermedad”,aunque han matizado que todavía no está confirmado ni descartado.

Laut Manuel Llombart hatte der besagte Patient eine Serie der Symptome während eines vorangehenden Aufenthaltes in Marokko gezeigt, wie Atmungsschwierigkeiten und Nasenblutungen, weswegen die Ärzte auf den Verdacht kamen, es könnte sich um den gefährlichen Ebola-Virus handeln.

El conseller de Sanidad, Manuel Llombart ha dicho que el paciente presentaba una serie de síntomas durante un vuelo procedente de Marruecos, como necesidad de oxígeno y sangrado nasal, que hicieron sospechar a la tripulación que podía estar contagiado por el virus del ébola.

(7. 7.2014)

Der Patient ist laut Aussage des Sprechers der Kommunlbehörden von Valencia Manuel Llombart auf dem Wege der Besserung, erfahren wir in Alerta Digital.

Es bleibt aber dabei, dass die nördlichen Mittelmeeranreinerstaaten  in höchster Alarmbereitschaft sind, und dass sie nur mit zwielichtigen Erklärungen über die drohenden Seuchen einigermaßen beruhigen können. Dazu gehören außer die Ebola auch andere gefährliche Krankheiten.

Wir haben bereist vor ein paar Wochen über die Beamten des italienischen Grenzschutzes Guardia Civil berichtet, die an Tuberkulose erkrankt sind, nachdem sie den afrikanischen “Flüchtlingen” geholfen haben. *)

Ähnliche Fälle werden auch aus den USA, aus Texas berichtet:

Beamter des Grenzschutzes wurde von illegalen Einwanderern mit einer Form der Pneumonie angesteckt, an deren Komplikationen er ein lebenlang leiden wird.

Border Patrol Agent Hospitalized with Pneumonia Caught from an Illegal Immigrant, Expected to Have Lifelong Complications

(gefunden hier)