Ebola in Italien, Ebola in Spanien, Ebola in Deutschland und in Liberia…
Und was macht die liberianische Fachkraft zur Eindämmung einer hoch ansteckenden Krankheit?

Er entflieht ihr einfach, denn der Mensch kann rennen, eine Krankheit nur grassieren.

In der liberianischen Hauptstadt Monrovia sind mindestens 17 Ebola-Patienten aus einer Quarantänestation geflohen. Einige von ihnen sind erkrankt, bei anderen besteht der Verdacht der Erkrankung. Also nichts wie weg.

Eine Augenzeugin sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass Anwohner die Einrichtung überfallen und verwüstet hätten. Danach seien alle Patienten geflohen. Der stellvertretende Gesundheitsminister, Tolbert Nyenswah, bestätigte die Ereignisse. Die Anwohner seien wütend darüber gewesen, dass auch Menschen aus weiter entfernten Gegenden in die Einrichtung gebracht worden seien.

Die Quarantänestation liegt im Slum West Point und wird laut „Front Page Africa“ von einer lokalen Initiative betrieben. Der Pfleger Sam Tarplah sagte der Zeitung, dass Angehörige einem Patienten Essen bringen wollten. Als sie nicht in die Einrichtung gelassen wurden, sei es zunächst zu Tumulten und später zu der Erstürmung gekommen.

Die Nachrichtenagentur AP berichtet, dass die Einrichtung auch geplündert worden sei. Dies erhöht das Risiko einer Ebola-Ausbreitung zusätzlich.

In West Point sollen etwa 75.000 Menschen leben. Der Slum liegt in der Nähe des Stadtzentrums von Monrovia. Das Gesundheitsministerium hatte vor der Flucht der Patienten mitgeteilt, den ganzen Slum unter Quarantäne stellen zu wollen, um zu verhindern, dass die Einwohner in andere Gebiete reisen. Es würden jedoch zuvor Lebensmittel und andere Güter nach West Point gebracht. Diese geplante Maßnahme könnte den Zorn der Bewohner angefacht haben.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO haben sich mittlerweile mehr als 170 medizinische Helfer infiziert. Angesichts des Ausmaßes der Ebola-Epidemie in Westafrika hat die WHO den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen und sich für den Einsatz noch kaum erprobter Wirkstoffe ausgesprochen. Ein zugelassenes Heilmittel gibt es bislang noch nicht.

In Liberia starben bereits 413 Menschen an dem Virus. Insgesamt starben in Liberia, Guinea, Sierra Leone und Nigeria bislang mehr als 1140 Menschen nach einer Ebola-Infektion.

Na dann nichts wie auf nach Europa, da ist man sicher, denn schwimmen kann eine Krankheit auch nicht und je weiter man von ihr weg ist….

So werden die Europäer bald wie Michael Jackson herum rennen und nur noch mit Mundschutz in der Öffentlichkeit zu sehen sein…