von Robin Renitent

 

Sehr geehrter Herr Patzelt,

es fällt mir außerordentlich schwer die Contenance zu wahren, dennoch werde ich versuchen in umgänglichen Worten zu formulieren um die Chance eine Antwort auf meine Fragen zu erhalten zu erhöhen.

Zunächst will ich Ihr mögliches gedankliches Kategoriedenken unterlaufen und Ihnen ein wenig Einblick gewähren, um zu verhindern, daß Sie uns in eine vorbereitete Schublade stecken. Eine dieser Schubladen wäre erfahrungsgemäß der Vorwurf des Rassismus.

Vor 16 Jahren haben wir Deutschland in Richtung Nordamerika verlassen um dem deutschen Bürokratiewahnsinn und der Gefrässigkeit deutscher Behörden auszuweichen. Wir hatten einfach kein Verständnis dafür kalt teilenteignet und somit um unsere Lebensarbeitsergebnisse gebracht zu werden.

Innerhalb dieser 16 Jahre haben wir dann eine 1603 Tage-Weltreise durch 50 Länder mit unseren Kindern gemacht, beim Start waren die 8 und 12, bei der Rückkehr 13 und 17 Jahre alt. Die Intention dazu war ein pädagogischer Ansatz, der den Kindern Aufgeschlossenheit und Flexibilität beibringen sollte, sowie Erfahrungen aus erster Hand und vor Ort, ohne das sie von dt. Lehrern und Medien in der Phase der pubertären Empfänglichkeit indoktriniert und verkorkst zu werden.

Inzwischen habe ich in Europa 4 kleine Enkel bekommen. Deshalb, und nur deshalb, haben wir einen Rückzug angedacht. In der letzten Woche haben wir ein Haus gefunden, das uns gefallen könnte. Würde der Kauf klappen, was sich am kommenden Wochenende herausstellen wird, dann wäre dieses Haus der neue Mittelpunkt einer großen Familie, der Garant für ein erweitertes und ausbaufähiges Sozialleben und die Basis um in- und ausländische Freunde und Bekannte einladen und angemessen unterbringen zu können. Denn das Haus hat 11 Zimmer wovon wir vielleicht 4-5 als Gästezimmer nutzen könnten.

Wenn man nun Ihrem Irrsinnsvorschlag folgen würde, dann würde also eine neue Behörde eine Art „Wohnraumbewirtschaftung“ vornehmen und uns Menschen einweisen, zu denen wir keine Beziehung haben, die wir uns nicht selbst aussuchen konnten, und deren soziales Verhalten, also deren Reinlichkeit, Ordnungssinn und Lärmverhalten möglichweise, aber möglichweise auch nicht, zu unseren Vorstellungen paßt.

Da auch nicht sichergestellt ist, ob es bei „syrischen“ Flüchtlingen bleibt, vielleicht wird Ihr Vorschlag ja auch auf afrikanische Wohlstandsflüchtlinge erweitert, läuft es möglichweise darauf hinaus, daß meine Frau und ich die Toiletten wildfremder Menschen reinigen und ihren Müll, sowie ihren Lärm ertragen müssen.

Dieser Eingriff in die Gestaltung unserer Lebenszeit und die Nutzung unseres Eigentums wäre ein Diebstahl unserer Lebensgestaltungsfreiheit. Wir haben auf unserer Weltreise Menschen aus über 50 Nationen kennengelernt und sind gut mit ihnen ausgekommen. Aber ich nehme mir jetzt mal die Freiheit und formuliere meine Empörung volkstümlich:

Wir sollen uns also darauf einrichten, unser Klo mit einem schwarzen Arsch teilen zu müssen oder muslimischen Hockscheißern und sollen trotzdem unsere Eigentum pflegen und deren Abschiß wegmachen und die Klobrille reinigen. Denn den lieben „Neubürgern“ und „politisch Verfolgten“ ist das nicht zuzumuten. (Dt. Flüchtlingsrat)

Unsere geplanten gelegentlichen Wochenenden mit der Familie, den Enkeln, unseren Freunden könnten wir ja dann wohl vergessen.

Ich stelle Ihnen deshalb jetzt folgende 2 Fragen:

1. Haben Sie persönlich schon Vorkehrungen getroffen um Flüchtlinge bei sich unterzubringen?
2. Können Sie mir guten Gewissens dazu raten nach Europa, bzw. Deutschland zurückzukehren?

Ich bin mir nicht sicher, ob Sie sich mit diesem Vorschlag persönlich profilieren möchten, dem „C“ in der CDU wieder zu einem Inhalt verhelfen wollen oder, im Wettbewerb mit anderen Blockparteien sozialistischen Irrsinns, wie den Linken oder den Grünen, unbedingt die Nase vorn haben möchten.

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, daß ich, sollte Ihr Vorschlag umgesetzt werden, Deutschland wieder fluchtartig verlasse und mein Eigentum eher abfackele als einer Politik zur Verfügung zu stellen die die autochthone Bevölkerung zum Erfüllungsgehilfen einer völlig kontraproduktiven Multikultipolitik zwingt.

MfG, RR

 

Erst die FDP, dann die AfD, und nun auch noch die CDU. Fehlen nur noch die Grünen, die Piratten und die SPD…