Bei dieser Geschichte vergeht jedem Flugbegleiter das Lachen: An Bord einer Maschine nach London verbarrikadiert sich eine betrunkene Passagierin auf der Bordtoilette. Flugbegleiter müssen die Tür aus den Angeln heben. Doch dann legt die FRAU erst richtig los.

Eine Linienmaschine nach London. 90 Minuten nach dem Start in NEW YORK. Dumpfe Stöhn- und Klopflaute dringen aus der Business-Class-Bordtoilette der Boeing 747. Sie stammen von einer 35-Jährigen Musikergattin auf dem Weg in die Flitterwochen.

Wenige Minuten zuvor hatte sie im exklusiven Oberdeck wohl einige Gläser zu viel Wein genossen – obwohl sie zuvor Medikamente gegen ANGSTSTÖRUNGEN eingenommen hatte. Jetzt stemmt sie sich mit ihrem Rücken gegen Toilettentür, die ein männlicher Flugbegleiter aus den Angeln zu heben versucht.

Was bereits jetzt wie ein folgenschwerer Zwischenfall klingt, ist nur der Beginn eines bizarren Wutausbruchs, wie er sich nach Aussagen der zuständigen Anklägerin in der „Daily Mail“ zugetragen haben soll.

Demnach setzte die widerspenstige Passagierin zu einer nicht druckreifen Schimpftirade an, als sie nach Alkohol stinkend und sich selbst einnässend vom Bordpersonal aus der Toilette getragen werden musste.

Der Leidtragende war ein Steward, der Tritte vors Schienbein und einen Schnitt über dem Auge abbekam. Als Johnson ihn mit den Worten „Ich schieße dir ins Gesicht“ bedrohte, zückte er die HANDSCHELLEN, wie es in dem Bericht heißt.

Nach Angaben ihrer Rechtsanwältin erinnert sich die Frau wenig bis gar nicht an den Vorfall, sie sei jedoch hungrig, nervös und gestresst gewesen. Demnach sei die 35-Jährige eine ehemalige Flugbegleiterin. Zu ein wenig Zurückhaltung motivierte sie das offensichtlich nicht.