Was finden die Leute bloß an diesen sonderbaren, nervtötenden Open-Air-Veranstaltungen?
Für mich sind Weihnachtsmärkte das nackte Grauen. Es ist kalt.
Es ist eng.
Es ist nass.
An zahllosen Glühweinständen hocken und stehen dick eingemummelte Passanten und löten sich systematisch die Birne zu mit billigstem Fusel aus der Kategorie „Chateau Schädel“.
Triefendes Fettgebäck wird zu überhöhten Preisen feilgeboten.
Verkohlte Würste und Fleischspieße müssen im Stehen runtergewürgt werden.
Gigantische Bratkartoffelpfannen leeren sich in Windeseile und füllen Cholesterin-Speicher.
Allüberall preisen Leute mit roten Mützen auf dem Kopf Tinnef an, der dann nach dem Glühwein-Genuss von willenlosen Sedierten für Unsummen erstanden wird.
Karussells mit frierenden Kindern drehen sich, denen von der vielen Zuckerwatte schon schlecht ist.
Irgendwo steht immer ein armer, frierender Student und bläst „Leise rieselt der Schnee“ in ein Saxofon.
Nicht weit davon schüttelt ein Zirkusmann rhythmisch fordernd eine Spendendose und bittet um milde Gaben für das Winterfutter seines träge neben ihm äpfelnden, dicken Ponys.
Und über allem schwebt wie eine Abgaswolke der Sound grauslich-kitschiger Weihnachtsmusik.
Und in jedem Song – in jedem! – hört man das enervierende Geräusch dieser Jingle Bells am Schlitten von Santa Claus.
Apropos Santa Claus – es stehen und torkeln ja unzählige Weihnachtsmänner auf diesen Märkten herum. Wie sollen unsere Kids denn an den Typen glauben, wenn der in Hundertschaften öffentlich unterwegs ist?
Aber immer, wenn man sich über Weihnachtsmärkte beschwert, dann sagt einer: „Aber der in (tragen Sie hier den Namen irgendeiner malerischen Stadt in Ihrer Nähe ein), also der soll wirklich schön sein.“ Und dann lässt man sich überreden, fährt da hin, parkt auf einem gigantisch teuren Parkplatz, steigt aus dem Auto – und hört die Jingle Bells, den lustlos blechblasenden Studenten und das Gelalle der Glühwein-Benebelten.
Na dann – Prost!
Dezember 6, 2014 at 6:15 pm
Wieso, Weihnachtsmärkte werden doch langsam abgeschafft. Die heißen doch alle bald „Winterfest“ oder „Wintermarkt“! Damit sich Ali, Omar und Aische nicht auf den „Schlips „getreten fühlen! Dann gibt es nur nach „Halal“…i Essen. Der Alkohol wird durch Ayran ersetzt! Und dann sind doch alle glücklich „kulturbereichert“!
Dezember 6, 2014 at 5:31 pm
Ein Stern, der deinen Namen trägt ….. ist ein schöner Traum und hier die irdische Realität:
Was ist los in Schweden? Die Reichstagswahl wird am 22. März 2015 wiederholt, weil keine andere Partei sein Volk oder uns liebt.
Sverigedemokraterna werden von den Medien in die rechte Ecke gestellt wie die NPD oder AfD in Deutschland. Presse, Rundfunk und Fernsehen in Schweden verleumden sie wie die NSDAP damals alle Juden!
Ist das normal oder sind wir das Volk? Was kostet die neue Reichstagswahl und wer bezahlt das?
Millionen Kronen und es bleibt zu hoffen, die Wahlberechtigten zeigen den regierenden Steuergeldverschwendern die rote Karte!
Wer schickt mit eine Freundschaftsanfrage bis Weihnachten? Ich kann das nicht.
“Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich ungehindert zu unterrichten.”
So haben es die USA, Frankreich und England in das Grundgesetz vor 1950 schreiben lassen. Wann bekommt das Volk ein eigenes? Was ist vorher die garantierte Meinungsfreiheit wert?
Ich möchte meine Meinung schreiben ohne Prüfung durch die NSA oder Frau Dr. Angela Merkel. Wird Mark Zuckerberg das erlauben?
In https://www.facebook.com/NykvarnSD gibt es Meinungsfreiheit pur, so lange Fremde nicht eingreifen: Jetzt begutachten und Mitglied werden!
Dezember 6, 2014 at 10:57 am
“ Angeboten wird billigster Tinef.“ Für teuerstesGeld. Dann €5+ für 33cl Glühwein, und €5 oder mehr, „Tassen Pfand!“
Dezember 6, 2014 at 7:23 am
ja, genau so ist, wie beschrieben. Ich kann nicht begreifen, was Menschen auf die Weihnachtsmärkte zieht. Angeboten wird billigster Tinef. Ich würde mich nicht trauen, für irgend jemanden ein Geschenk auf dem Weihnachtsmarkt zu erstehen.
Und die angebotenen „kulinarischen Genüsse“ sind meistens unter aller Kanone.