Wohin mit tausenden Asylbewerbern wenn man keinen Platz hat? Ins KZ, so dachten es sich die Stadtväter von Schwerte.
An der Entscheidung regt sich Kritik. Die Pläne riefen „böse Erinnerungen und unheilvolle Bilder“ hervor, sagte die Geschäftsführerin des nordrhein-westfälischen Flüchtlingsrates, Birgit Naujocks.
„Wir haben Verständnis dafür, dass mancherorts Notlösungen gefunden werden müssen.“ Sie verstehe aber nicht, warum die Stadt nicht lieber Container aufstelle, ergänzte Naujocks.
Die Stadt wies die Kritik laut den Medienberichten zurück. Ein Sprecher erklärte, eine Containerlösung sei keine Alternative gewesen – nicht nur aus Kostengründen.
Nachdem noch nicht einmal die NPD oder andere Rechte auf die Idee kamen Asylsuchende in ein KZ zu stecken, stellt sich die Frage welcher Wachdienst die Asylbewerber bewachen soll.
Januar 14, 2015 at 5:38 pm
Seit einigen Jahren fing man an,auch reine Wohnlager zu KZ umzudeuten um noch mehr Gedenken zu können.
Januar 14, 2015 at 2:41 pm
Wehrmacht denn sowas?