Die autonomen Regierungen von Madrid und Valencia haben anti-islamische Proteste vor den beiden größten Moscheen des Landes verboten. Eine Gruppe, die den Namen der deutschen anti-islamistischen Gruppe PEGIDA trägt, sowie eine kleine rechtsextreme Gruppe namens Alianza Nacional, haben versucht eine Demonstration vor der größten Moschee in Madrid zu organisieren.

Das spanische Innenministerium teilte jedoch mit, dass der Antrag Demonstrationen am kommenden Freitag zu organisieren, abgelehnt worden sei, weil dies ein Risiko für die öffentliche Sicherheit darstelle.

Laut Morocco World News hatte der spanische Zweig der deutschen Pegida Gruppe schon ein Facebook Konto eröffnet und hatte schon mehr als 900 Follower auf Twitter gesammelt.

Eine der Gruppen hatte getwittert, dass dem „Islam in einer freien und demokratischen Gesellschaft wie in Europa kein Raum gegeben werden darf“. Pegida Spanien hatte ein Bild hochgeladen, das die Vertreibung der Araber aus Granada darstellen soll, mit dem Kommentar „Was uns vor 400 Jahren gelungen ist, sollten wir jetzt wieder tun“.