Eine Demonstration friedlicher, demokratischer Bürger, die nur ihren Unmut mit einem kleinen Rundgang durch die Frankfurter Innenstadt zeigen wollten. Bei der die Politik keine Sorge hatte, dass die Polizei die Sicherheit nicht garantieren könnte, wurde nicht verboten, sondern als demokratisches Recht genehmigt.

Die Friedfertigkeit schlug jedoch in aggressiven Hass um. So kam es zu Ausschreitungen, deren Brutalität die Polizei überraschte, weil man ihnen sagte, dass es zu soetwas nicht kommen würde.

Es herrschte Ausnahmezustand in der Bankenmetropole. Demonstranten bewarfen in der Innenstadt in der Nähe der Alten Oper Polizisten mit Steinen, mindestens ein Beamter wurde verletzt, sagte Polizeisprecherin Claudia Rogalski. Auch eine Demonstrantin wurde verletzt. Die Polizei wirkte nach Augenzeugenberichten von der Heftigkeit der Gewalt überrascht. „Die Atmosphäre ist aggressiv“, so die Sprecherin. http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/autos-brennen-steine-fliegen-blockupy-demos-gegen-ezb-eskalieren-46dbc-51ca-21-2247808.html

Im Frankfurter Ostend, wo die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Sitz hat, gab es kaum eine Straßenkreuzung, an der nicht Mülltonnen, Autoreifen oder Fahrzeuge brannten. Demonstranten versuchten, das weiträumig abgesperrte Gelände der EZB zu stürmen, wurden aber von der Polizei gestoppt.

Es habe an mehreren Stellen Angriffe auf Polizisten gegeben, sagte die Sprecherin weiter. Die Demonstranten attackierten auch Feuerwehr und Straßenbahnen mit Steinen. Die Feuerwehr sei dadurch am Löschen gehindert worden. Mindestens zwei Polizeiautos wurden in Brand gesetzt. Vermummte Demonstranten wurden beim Weglaufen gesehen.

Blockupy kritisierte das Vorgehen der Polizei. Die Polizei habe Teile der Demonstration angegriffen, so Sprecher Hendrik Wester. „Das ist nicht so, wie wir von Blockupy den Tag geplant haben. Aber man muss auch feststellen, dass offensichtlich das Bürgerkriegsszenario, was die Polizei da aufgemacht hat, (…) von vielen Leuten als Herausforderung und als Provokation begriffen worden ist.“

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, sagte hingegen: „Wir reden hier mittlerweile über schwere Straftaten. Der Begriff Demonstrant wird in diesem Fall falsch verwendet.“ Er rechne mit weiteren Ausschreitungen.

Die Blockupy-Bewegung hatte angekündigt, die Feier mit Blockaden und Aktionen des zivilen Ungehorsams verhindern zu wollen. Die Polizei rechnet mit mindestens 10.000 Demonstranten, es sind mehrere Demonstrationszüge geplant.

So ist das mit den Ziehkindern der Politiker, welche sie auch noch mit Steuergeldern finanzieren und liebevoll „Aktivisten“ nennen anstatt beim Namen was sie wirklich sind, Terroristen.