gehen Hand in Hand. Sie haben alles was sie brauchen, Geld, Ansehen und vor allem Macht.
Um sich die Macht zu erhalten und den Gewinn weiterhin enorm zu steigern benötigen sie den wichtigsten Rohstoff der Welt, den Menschen. Das schlechtbezahlteste Werkzeug der Industrie. Und damit man die Entlohnung noch weiter drosseln kann benötigt man sogenannte Fachkräfte aus dem Ausland.

Damit das europäische Schlafschaf auch nicht aufwacht und panisch in der Botanik herum blökt, werden sogenannte Experten in die Medienlandschaft gezerrt, die der Bevölkerung erklären sollen, welchen Reichtum die Einwanderung bringt.

Darum hat das „Vice“-Magazin mit Michael Clemens über die Frage der unbegrenzten Einwanderung gesprochen. Clemens forscht am Center for Global Development schon seit Jahren über Migration.
Eine seiner Thesen: Einwanderungsbeschränkungen sind eins der wichtigsten Hindernisse für das Ziel, die globale Armut abzuschaffen. Seinen Berechnungen zufolge könnte Bewegungsfreiheit über internationale Grenzen das Bruttoinlandsprodukt der Welt verdoppeln.

„Sicher ist, dass sehr viele Menschen lautstark und mit Überzeugung die Endzeit vorhersagen werden“, sagt Clemens. Clemens verweist vorsichtig auf Anhaltspunkte des Gallup World Poll. In fast jedem Land der Welt werden dazu jährlich 1000 Erwachsene befragt – unter anderem, ob und wohin sie auswandern würden.

Das Fazit laut Clemens: „Die Gesamtbevölkerung der EU würde um 10 Prozent ansteigen, wenn jeder tatsächlich auswandern würde, der das Gallup gegenüber gesagt hat. Die Bevölkerung Deutschlands würde um 23 Prozent ansteigen, weil es besonders wohlhabend und begehrenswert ist.“
Es würden jedenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Menschen kommen als im Moment.
Und er beruhigt auch diejenigen, die fürchten, dass unsere Sozialsysteme dem Ansturm nicht standhalten könnten. „Jede vernünftige Diskussion im Bezug auf Immigranten und Sozialhilfe muss auf Tatsachen beruhen“, sagt Clemens. „Zur Zeit ist es so, dass die Sozialsysteme Europas grundsätzlich von den Immigranten abhängig sind – und nicht anders herum.“

“Wir brauchen vor allen Dingen Migrantinnen und Migranten, die sich in unseren Sozialsystem wohl und zuhause fühlen!” (Katrin Göring-Eckhardt)

Also ist die Logik der Eliten ist jene, dass je mehr aus den Sozialsystemen schöpfen, umso abhängiger sind die Sozialsysteme von deren Nutzern.