Das Recht auf öffentliche Meinung und das Demonstrationsrecht fügt der Bundesrepublik erheblichen Schaden zu, zumindest behaupten dies sogenannte Politikdarsteller und damit der angerichtete Schaden nicht allzuhoch ausfällt will man dem jetzt gegensteuern.
Mit einer Sprach- und Charme-Offensive wollen Politiker und Forscher den mutmaßlichen Rufschaden niederboxen, der Dresden durch die asylkritischen Pegida-Demos entstanden sei. So will der amtierende Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die Stadt zum deutschen „Vorzeigestandort“ integrative Flüchtlingspolitik machen. Außerdem möchte Professor Wieland Huttner vom Instituts-Verbund „dresden concept“, dass die Dresdner künftig mehr Fremdsprachen lernen damit die Stadt internationaler wirkt.
Den Anfang könnten Englisch-Sprachkurse für Taxifahrer machen, meint der Mediziner und Ko-Direktor des Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden. „Während die Fahrer auf Fahrgäste warten, können sie doch Vokabeln üben“, sagte Huttner. Perspektivisch schlage er eine „komplette Zweisprachigkeit“ in Deutsch und Englisch des öffentlichen Lebens in Dresden vor. „Wir müssen die Dresdner Bevölkerung an die Zweisprachigkeit gewöhnen“. Damit werde auch fremdenfeindlichen Tendenzen der Boden entzogen.
Ein gewisser „positiver Druck“, zum Beispiel auf Taxigenossenschaften oder die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), sei von städtischer Seite durchaus denkbar und habe schon in der Vergangenheit zu Effekten geführt. sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert.
Dabei sieht er die Sprachkurse nur als ersten Schritt, um zu zeigen, dass Dresden international und offen ist.
Diese Zwangsmaßnahme zur Mehrsprachigkeit der Dresdener sieht der Bürgermeister begründet und geht jedenfalls zweifelsfrei davon aus, dass Dresdens Ruf durch Pedgida Schaden genommen hat und national wie international ganz schlechte Schlagzeilen dadurch bekommen hat. “Da ärgere ich mich natürlich tierisch darüber”, sagt er.
Man könnte es für Satire halten, wenn die Pläne nicht noch weiter gingen. Denn wenn diese zusätzliche Spracheinführung funktioniert, dann sollen 2016 noch weitere Sprachen hinzukommen, zur Diskussion stehen türkisch und arabisch.

Mai 17, 2015 at 9:13 pm
Es geht nicht darum, dass die Dresdener alle Sprachen der Welt können sollen, sondern die ihrer neuen Herren
Mai 17, 2015 at 9:01 pm
Warum nur Tuerkisch es gibt ja noch so viele andere arabische,afrikanische u.s.w.Sprachen die wir lernen müssen um uns in unserem Land verstehen können.
Mai 16, 2015 at 7:10 am
dass wir alle türkisch lernen (müssen), ist der Anfang einer Entwicklung bei der eine kleine raffinierte ethnische Minderheit mit ihren Überansprüchen der Mehrheitsgesellschaft auf der Nase herumtrampelt.
Wohlgemerkt, ich habe nichts dagegen, wenn Mitmenschen – aus freien Stücken oder aus beruflichen Gründen – Fremdsprachen lernen, aber Sprache ist nunmal auch ein Kampfmittel, das in der Überfremdung eingesetzt wird.
Mai 15, 2015 at 1:18 pm
Ich bin gerade auf der Suche nach einer türk.Version des Beatles Hit „Hopla di hopla da“!
Mai 14, 2015 at 5:14 pm
Egal ob Dresden oder anderswo.
Fremdsprachenbeherrschung insbesondere Englisch, aber auch Türkisch sollte wirklich zur Allgemeinbildung gehören, in Grenzregionen Polnisch resp. Französisch oder Tschechisch. Gastfreundschaft und Kompetenz werden so erhöht. Ich jedenfalls bin da an der Weiterbildung.
Mai 14, 2015 at 4:54 pm
Diese Kasperles stellen ja sogar noch das SED Politbüro in den Schatten,wenn jemand peinlich ist dann sind es diese Witzfiguren von Politikern.
Mai 14, 2015 at 11:43 am
Ich will endlich ein Nürnberg 2.0 für diese ganzen Völkermörder und Politverbrecher!
Und den Henker mache ich ganz unentgeltlich, aus Freude am Beruf! 😉
Mai 14, 2015 at 4:30 am
Die Behörden und ‚Organe‘ und Fremdsprachen. Seit 2000 versuche ich unseren teuersten Arbeitslosen beizubiegen, dass eine wahrlich nicht geringe Zahl an Kulturbereicherer uns betrügen. Was nützt mir meine Beeidigung als Übersetzer, wenn die Behörden den Schwindeleien der Zuwanderer glauben, die z.B. vorgeben Christen aus Syrien zu sein und nicht wirklich wissen wo das liegt und nicht einmal Arabisch sprechen …