Am 15. Mai wurde die Sendung „Germany’s Next Topmodel“ jäh unterbrochen, doch was war geschehen und wie ging es tatsächlich weiter? Hatte die Rettung alles im Griff oder war doch eher Titanic-Stimmung angesagt?
Wir haben Zeugen befragt und es war erschreckend!

Bombendrohungen in der Bunten Toleranz Republik nehmen zu. Dieses mal traf es die Übertragung von „Germanys Next Flopp Model“.
Wie man zu dieser Sendung steht, das obliegt den Befürwortern und den Gegnern selbst zu beurteilen. Dennoch ist es unerträglich, dass mittlerweile immer mehr Bombendrohungen gemacht werden.

Doch was auch bedenklich und vor allem unerträglich ist, wie man mit den Bedrohungen umgeht.
Währen die Jury von „GNTM“ durch den Supervisor über Kopfhörer Bescheid bekamen, dass eine oder mehrere Bomben in der Halle in Mannheim versteckt seien und die Jury direkt nach der Nachricht die Bühne und die Halle verließ und mittels bereitgestellter Limousine in Sicherheit gebracht wurden, beließ man die Zuschauer in Ungewissheit zurück.

Etwa 20 Minuten nach der Flucht von Heidi Klum & Co. sagte man den Zuschauern, dass es eine Bombendrohung gäbe und sie die Halle verlassen sollten.

Was sich dann abspielte war, nach Zeugenaussagen, eine „Rette sich wer kann“ Situation. Über 10.000 Menschen verließen fluchtartig die Halle. Man verzichtete auf die Garderobe und wollte nur noch ins Freie. Doch weit kam man nicht, die Ordner und Polizei liessen die Menschen den Parkplatz nicht verlassen. Erst eine weitere halbe Stunde später durften die Gäste weiter.
Zuvor wollten die Ordner die Namen und Karten einsehen um zu sehen, ob wirklich alle aus der Halle kamen.

Frauen und Junge Mädchen standen unter Schock, frohen und zitterten, so das die Notärzte allerhand zutun hatten.
Laut Zeugenaussagen war es alles andere als eine geordnete Evakuierung. Die späte Benachrichtigung, die ungeordnete Flucht und der weitere Verbleib in der Gefahrenzone sprachen schon für sich, dass weder Ordner noch Polizei irgend einen Plan hatten und auch nicht so recht wussten wie sie sich verhalten sollten.

Aber noch brauchen sich Politik und Polizei nicht bemühen, gelang es doch bislang durch Ankündigungen von möglichen Attentaten, oder durch abgehörte Anschlagspläne bislang größeren Schaden zu vermeiden.

Doch gelingt dies weiterhin?

Zuerst in 2015 wurde Pegida wegen möglicher Bombendrohungen abgesagt, dann die Absage des Karnevalszuges in Braunschweig, die Absage des Traditions-Radrennens “Rund um den Henninger-Turm in Hessen, nun bei Heidi Klum.
Was kommt als nächstes, Pfingsten, Allerheiligen, Totensonntag?

Ok, Weihnachtsurlaub braucht man 2015 wohl nicht mehr zu planen. Da geht ja das Christkind in die Luft…..

(Namen, Adressen, Tonbandaufnahmen und Einverständniserklärungen zur Veröffentlichung liegen der Redaktion vor.)