In der Einwohnerfragestunde der jüngsten Ratssitzung trat ein „Magdeburger“ mit besonderem Anliegen ans Mikrofon. Moawia Al-Hamid, Vorsitzender der islamischen Gemeinde, beklagte die widrigen Bedingungen, unter denen Muslime in Magdeburg ihre Religion ausüben müssen.
Ihm und 400 weitere Muslime in Magdeburg ärgert, dass ihre Moschee zu wenig Platz zum beten bietet.

Seit 2001 dient eine marode Baracke an der Weitlingstraße den Magdeburger Muslimen als eine Art Hilfsmoschee. Sie ist häufig restlos überfüllt.
Oberbürgermeister Lutz Trümper reagierte verständnisvoll auf die Klage Al-Hamids. „Ich verspreche, dass wir Ihnen dabei helfen werden, dass Sie Ihre Religion auch in Magdeburg würdig ausüben können und nicht in dieser – ich will es mal deutlich sagen – schrecklichen Baracke dort.“

Wie diese Hilfe konkret aussehen soll und wo eine neue Moschee für die Gemeinde entstehen könnte, ließ das Stadtoberhaupt zunächst offen.

Ich hätte da aber eine Idee, wie wäre es mit dem Magdeburger Rathaus? Es isr groß, es hat einen Vorplatz, da können die Rechtgläubigen ihre Luxuskarossen parken und das Rathaus ist zentral gelegen.
Es würden also alle Wünsche erfüllt, und seinen Amtssitz kann OB Trümper in der „schrecklichen Baracke“ ausüben, so spart man Steuergelder.