Die Heuchler des Gutmenschentums

Posted on Juni 12, 2015 von

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Das die lieben netten und Willkommenskultur fordernden Toleranzapostel nach immer mehr Invasoren… äääh Flachkräften schreien, die Deutschland wegen seiner hysterischen Schuld aufnehmen müsse, das wissen wir.

Das diese heuchlerische Bande jedoch keine Bereicherung als Nachbarn haben will ist auch bekannt, doch neu ist, dass sich sogar ein ehemaliger Bürgermeister dazu schriftlich an seinen Nachfolger wendet und begründet, dass er um den Wert seiner Immobilie fürchtet, das ist nun doch neu.

Die Turnhalle der Josef-Breher-Mittelschule in Pullach dient seit kurz vor Pfingsten als Notunterkunft für Flüchtlinge, derzeit leben dort zirka 100 junge Männer, vorwiegend aus Afrika. Für ihre Unterbringung dort hat Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund (Grüne) bei den Nachbarn um Verständnis geworben. Zwei Beschwerde-Mails hat sie seither erhalten und ein Protestschreiben. Das ist an sich nicht außergewöhnlich, der Absender des Briefes allerdings schon: Ausgerechnet ihr Vorgänger, Altbürgermeister Jürgen Westenthanner (CSU), hat sich in einem Schreiben an Tausendfreund und den Gemeinderat über die Unterbringung der Flüchtlinge in der Schulturnhalle beschwert.

Er wirft der Bürgermeisterin vor, weder den Gemeinderat noch die Anwohner in die Entscheidung einbezogen zu haben – und sorgt sich um eine „erhebliche Wertminderung“ benachbarter Immobilien.
Die Nachbarn wurden aber erst kurz vor Einzug der Flüchtlinge unterrichtet, zu einem Zeitpunkt, da sich „etwaige andere Lösungsmöglichkeiten wohl kaum mehr vollziehen, geschweige denn diskutieren lassen.

Zudem stelle sich eine „nicht unerhebliche finanzielle Frage“, schreibt der Altbürgermeister am Ende des Briefes: „Sollte während dieser oder einer eventuell sich wiederholenden Nutzung der Turnhalle als Sammelunterkunft eine Veräußerung eines betroffenen Nachbarhauses notwendig werden, so stellt sich ohne Zweifel die Frage der hierdurch eingetretenen erheblichen Wertminderung.“

Landrat Christoph Göbel (CSU) habe zugesagt, dass die Halle zum Schuljahresbeginn im September wieder frei sei. Laut Göbels „sehr sicherer Einschätzung“ könnten die Flüchtlinge bis Mitte August verlegt werden.

Wenn das mal kein Rassismus ist, wenn man den wert der eigenen Immobilie über das Leid und das Trauma der Flüchtlinge stellt, die ihr Leben riskierten um ein besseres Leben in der BRD zu finden und um hier zu arbeiten….

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