Zwei Wochen nach dem tödlichen Schuss auf einen Einbrecher in Hannover ist gestern Abend im Hamburger Stadtteil Jenfeld ein Mann erschossen worden, der beim Einbruch in ein Einfamilienhaus vom Bewohner überrascht wurde.

Die „Deutsche Gewerkschaft für Eigentumsübertragungs-Fachkräfte“ reagiert prompt und fordert bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder:
„Hunde, Kameras, immer bessere Alarmanlagen und Schlösser – uns wird das Leben schon schwer genug gemacht. Aber dass man einfach so abgeknallt werden kann, wenn man gerade vermummt und friedlich ein fremdes Schlafzimmer durchwühlt, das ist inakzeptabel. Wir brauchen dringend schärfere Waffengesetze!“.

Der Gewerkschaftsvorsitzende Hans R. Knacker warnt vor drohenden Nachwuchsproblemen in der Branche, weil derartige Todesfälle den Beruf weniger attraktiv erscheinen lassen. Dies könnte einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden verursachen. Schliesslich hingen an der Einbruchswirtschaft zehntausende Arbeitsplätze in den Bereichen Versicherungen, Glaserei, Metallbau und Sicherheitstechnik.

Mit freundlicher Genehmigung geklaut: http://www.norddeutsche-nachrichten.de/einbrecher-gewerkschaft-fordert-schaerfere-waffengesetze/