Mikrowohnungen, was plant man für Deutsch(e)land?

Posted on August 8, 2015 von

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Damit die Migranten ausreichend große Wohnungen zur Verfügung haben, plant das Bundesministerium den Bau von millionen „Mikrowohnungen“.

Die Wohnungen sind vor allem für Studenten und Auszubildende gedacht – sollen aber so gebaut werden, dass sie künftig leicht in barrierefreie Unterkünfte für Senioren umgewandelt werden können.

Die Bundesregierung will die Entwicklung und den Bau von Kleinstunterkünften voran treibenn. Das geht aus einem Papier des Bundesbauministeriums hervor. Demnach sollen die Wohnungen mit Küche und Bad eine Fläche von insgesamt mindestens 22 Quadratmetern haben.

Auch eine „Nutzmischung über Mehrgenerationenwohnen“ soll dadurch gefördert werden.
Wie man sich allerdings 6 und mehr Personen auf 22qm vorstellt ging aus dem internen Papier der Bundesregierung nicht hervor. Die Mikrowohnungen sollen den Standards entsprechen und selbst bei „Nutzmischung als Mehrgenerationenwohnungen“ nicht gegen die Menschenwürde verstoßen.

Die Wohnungen sollen den Angaben zufolge so gedämmt werden, dass die Warmmieten besonders günstig sind. Für Studenten und Auszubildende sollen zunächst nicht mehr als 260 Euro Warmmiete im Monat fällig werden – wobei „sachgerechte Abweichungen“ in Großstädten mit hohen Grundstückkosten gestattet werden sollen.

Nach Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium und dem Bundesrechnungshof soll dem Bauministerium zufolge der Aufruf für die ersten Projekte im Herbst dieses Jahres erfolgen. Fertiggestellt werden sollen die Wohnungen dann bis Ende 2018.


Für ein oder zwei Personen mögen diese Wohnungen ok, sein, aber für Familien oder als Mehrgenerationenwohnungen?

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