Eine Welle der Empörung löste vor wenigen ein Eintrag auf der Homepage des Freiheitlichen Akademikerverbandes Salzburg aus.

Millionen Neger wollen selbst aus Afrika weg, nach Europa, wo alles hier gratis und ohne Arbeit zu erhalten ist. Sie flüchten vor sich selbst, sie bringen ihr Unwissen, ihr Analphabetentum, ihren Haß (sic!) und Streit unter sich und ihren Haß auf uns Weiße nach Europa mit“, heißt es auf der Homepage. Europa werde „spätestens in 50 Jahren im Chaos und Sumpf enden, wie wir es heute in Südafrika sehen“.

Zudem spricht sich der Freiheitliche Akademikerverband für die Errichtung von „Arbeitslagern“ aus. „Abzuschiebende (…) sind bis zu ihrer faktischen Abschiebung in Arbeitslagern unterzubringen.“ Auch „Ausweislose“ seien „in ein Arbeitslager“ zu verbringen.

SPÖ und ÖVP zeigten sich entsetzt über die „rassistischen Entgleisungen“ und forderten von FP-Chef Heinz-Christian Strache eine Distanzierung von den „Grausigkeiten“.

Zu Wort meldete sich schließlich der Salzburger FP-Obmann Andreas Schöppl: Weder Inhalt noch Wortwahl der Ausführungen auf der Homepage der Freiheitlichen Akademiker entsprächen der Parteilinie der Freiheitlichen, sagte er – und betonte: Der Freiheitliche Akademikerverband sei „keine Vorfeldorganisation“ der Partei.