Zehntausende Flüchtlinge in Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn bereiten sich auf den Sprung nach Europa vor. Zielland Nr. 1 ist nach wie vor Deutschland.

Wie dramatisch die Lage ist, beweisen die derzeit verfügbaren neuen Zahlen über das Ausmaß der bevorstehenden Flüchtlingswelle:

In Griechenland befinden sich auf dem Festland 4.000 Flüchtlinge, auf der Insel Lesbos warten 20.000 Flüchtlinge, auf Kos 6.000, auf anderen griechischen Inseln weitere 4.000. An der Grenze Griechenlands zu Mazedonien warten 9.000 Flüchtlinge. In Mazedonien sind 5.000, in Serbien noch einmal 4.000 Flüchtlinge.

In Summe ergibt das über 50.000 Personen, die derzeit nach Europa drängen. Hindernisse wie etwa der Stacheldrahtzaun zwischen Ungarn und Serbien werden einfach überrannt.

Die darauffolgende Flüchtlingswelle aus Nahost sind schon auf dem Weg nach Europa, und da vor allem nach Deutschland.
„Die Leute ziehen weiter Richtung gelobtes Land, weil sie dort, woher sie kommen, keine Zukunft sehen“, sagte am Montag im „Mittagsjournal“ ein Politologe.
Deutschland suchen sich die Flüchtlinge deshalb vorrangig aus, weil sie glauben, aufgrund der Wirtschaftskraft dieses Landes bessere Chancen auf einen Neuanfang zu haben. Mit oder ohne Arbeit, das ist ihnen egal, Hauptsache ist, dass sie ein finanziell abgesichertes Leben haben.

Nach der ersten Welle von über 10.000 Flüchtlingen, die mit Sach- und Lebensmittelspenden und Beifall begrüßt und auf ganz Deutschland wurden, sagtem Münchens Behörden, dass es eng werde je mehr kämen, aber das auch in Deutschland irgendwann Grenzen gesetzt werden müssten.

Unterdessen rollt schon die nächste Flüchtlingswelle an, weil Griechenland nicht ein noch aus weiß, Mazedonien die Menschen in Züge Richtung Serbien verfrachtet und Serbien die Flüchtlinge Richtung Ungarn dirigiert. Von dort geht es nach Österreich und Deutschland. Unaufhaltsam?!