…. für Flüchtlinge, nicht für Obdachlose!!!

Insgesamt stehen 1600 Soldaten derzeit wegen der Flüchtlingskrise im Assistenzeinsatz. In Salzburg sind 85 am Bahnhof im Einsatz, wo sie die Polizei beim Ordnungsdienst und bei der Überwachung der Gleise sowie bei der Sicherung von Notunterkünften unterstützen. Einer dieser Soldaten sprach gegenüber dem  „Focus“ über Mitleid mit Flüchtlingen, aber auch über Zwischenfälle bei der Verpflegung. Immer wieder sollen Obdachlose versuchen, an Gratis-Essen zu kommen. Die Polizei habe bereits mehrere Male eingegriffen.

„Größere Probleme hatten wir hier mit den Obdachlosen“, so der Soldat. Auch den Unterschied zwischen Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen will der österreichische Soldat ausgemacht haben. Kriegsflüchtlinge aus Syrien würden „schon drei Mal Danke sagen, bevor man ihnen überhaupt einen Gefallen getan“ habe. Wirtschaftsflüchtlinge hingegen verhielten sich ganz anders und würden sogar absichtlich Müll hinterlassen.

Die Flüchtlingshilfe bedeutet auch eine budgetäre Herausforderung für das Land Salzburg, wie Finanzreferent Christian Stöckl feststellte. Im laufenden Budgetvollzug 2015 ergeben sich „nicht vorhersehbar und damit nicht budgetiert gewesene Mehrausgaben“ von rund zehn Millionen Euro. Vor allem die Kosten für die Flüchtlingshilfe, die Grundversorgung, die Mindestsicherung und die notwendigen Ausgaben für die baulichen Maßnahmen der entsprechenden Unterkünfte würden sich zu Buche schlagen, so Stöckl.

Für Flüchtlinge und deren menschenwürdige Versorgung hungern und frieren die Obdachlosen doch bestimmt gerne und auch die Österreicher verzichten aus lauter Dankbarkeit auf so manche wichtige Investition im Lande, denn man muß ja die Würde der Menschen achten und respektieren, und seine eigene Menschenwürde aufgeben, damit man erkennt wie Wertlos man als Europäer in Wirklichkeit ist.