Vier Männer attackierten eine junge Frau in der Nähe des Wiener Westbahnhofs (Symbolfoto).

Die Liste der sexuellen Übergriffe durch illegale Einwanderer, die nicht geahndet werden, reißt nicht ab. Mittlerweile geht es sogar so weit, dass sich ein Mädchen, das sich gegen vier Grapscher wehrte, deshalb vor der Polizei rechtfertigen musste.

Die aus einem südöstlichen Bundesland stammende Gerlinde (Name der Red. bekannt) hatte vor wenigen Tagen ein Vorstellungsgespräch in der Nähe des Wiener Westbahnhofes, der von Bahn und Stadt Wien zur hochfrequentierten „Drehscheibe“ internationaler illegaler Ein- und Durchwanderer gemacht wurde. Im und um den Bahnhof lungern zahllose Ausländer herum und haben nichts zu tun.

Weil die 18-jährige dies wusste, bewegte sie sich vorsichtig und unauffällig. „Plötzlich standen vier dunkelhäutige Männer vor mir und machten eindeutige Zeichen. Als sie begannen, mich körperlich zu betasten, mir sogar auf den Busen griffen, habe ich mich in Panik mit Händen und Füßen zur Wehr gesetzt“, schildert Gerlinde die Attacke.

Während sich die Grapscher lachend entfernten, kamen zwei Polizisten auf das Mädchen zu und begannen, sie nach dem Hergang zu befragen. „Die wollten mir partout nicht glauben, fragten mich mehrfach, warum ich so aggressiv sei, und wollten mich als diejenige hinstellen, die arme Flüchtlinge attackiert“, so Gerlinde, „dabei ist alleine die Vorstellung, dass ich als Mädchen vier Männer angreife, ziemlich paradox“.
Schließlich ließen die beiden Gesetzeshüter Gerlinde gehen – die vier Grapscher wurden nicht einmal verfolgt, geschweige denn zur Rede gestellt. „Mein Vertrauen in den Rechtsstaat ist ziemlich erschüttert, ich werde mich hüten, bei ähnlichen Erlebnissen zur Polizei zu gehen und mir Hilfe zu erwarten“, so das Mädchen. Ihre Cousine, die sich eigentlich als freiwillige Helferin am Westbahnhof melden wollte, ist nach Gerlindes Erlebnis von dieser Idee geheilt.