In Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen werden Flüchtlinge umgelegt

Posted on September 27, 2015 von

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Was für eine Meldung. Ich konnte es nicht glauben!
Doch dann las ich noch mal und siehe da, es war ein Freudscher Verleser.

Nicht Flüchtlinge werden umgelegt, sondern sie bekommen Armbänder angelegt, die sie auch in der Öffentlichkeit nicht ablegen sollen. Mit den Bändchen wurden die Flüchtlinge markiert, die bei einer Zählung am Mittwochmorgen in allen Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen erfasst wurden.
Und warum bekommen die „Flüchtlinge“ nun diese Armbänder? Die klare Ansage war: „Wenn die Bewohner diese Bänder nicht tragen, gehören sie nicht dazu und bekommen kein Essen“.

„Wir haben das erstmalig ausprobiert, um damit eine Zählung zu unterstützen“, sagte Susanne Schwendtke, die Sprecherin des städtischen Trägers Fördern und Wohnen. Je nach Status – Notaufnahme, bereits registriert, wird umziehen – erhielten die Menschen Bändchen unterschiedlicher Farben.

„Eigentlich könnten die Flüchtlinge die Bändchen nach der Zählung auch abmachen“, sagt Schwendtke. Sie seien aber gebeten worden, die Bänder noch ein paar Tage zu tragen, für den Fall, dass nicht alle Flüchtlinge am Mittwoch mit der Zählung erfasst werden konnten.

Natürlich war der Aufschrei groß. „Gerade wir als Deutsche können uns das nicht leisten, irgendwelche Leute zu kennzeichnen, aus welchen Gründen auch immer“.
Oder:
„Man kann niemanden zwingen, sich so etwas umzuhängen, um damit auf die Straße zu gehen.“
Oder:
„Die Flüchtlinge würde ja mit Papieren ausgestattet, was die Idee noch absurder mache.“
Auch eine Mitarbeiter der Erstaufnahmeeinrichtung machte ihren Unmut Luft: „Wir wollten das eigentlich verweigern, weil das stark an dunkle Zeiten in der deutschen Geschichte erinnert. Fast die gesamte Belegschaft habe es als menschenunwürdig betrachtet, die Schutzsuchenden mit den Bändern zu kennzeichnen. Die Mitarbeiter hätten argumentiert, dass es nicht gerade integrationsfördernd sei, wenn jeder auf der Straße sehe, in welcher Situation so ein Mensch sei.“

Nun, die Mitarbeiterinnen könnten ja die Flüchtlinge zählen, indem sie die Begrapschungen zählen und dann durch 2 teilen oder indem sie sich küssen oder beglücken lassen. Oder man zählt erst garnicht mehr, stellt direkt Papiere auf die Namen aus die die Flüchtlinge angeben und schätzt die Zahl der einfallenden Invasoren pi mal Daumen geteilt durch Wagenrad und setzt diese Zahl in Relation zur Wurzel aus den Speichen eines Wagenrades und substrahiert die Anzahl der Kalendertage um auf ein Ergebnis zu kommen.

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