Die Gebühreneinzugzentrale sieht sich als Bundesamt und bittet Städte und Gemeinden um Amtshilfe bei GEZ Schuldnern.

Die Städte und Gemeinden folgen dieser Bitte natürlich in totaler Nibelungentreue und greifen die Bürger an.
Denn für die Städte und Gemeinden sind die Rundfunkanstalten Anstalten des öffentlichen Rechts. Als solche müssen sie ihre Ansprüche nicht klageweise geltend machen, sondern ziehen den Rundfunkbeitrag per Bescheid ein. Und wenn jemand nicht bezahlt, dann dürfen diese Straßenräuber städtische Vollstreckungsbeamte beauftragen.

Ventilwächter heißt es offiziell, Plattmacher könnte man es auch nennen – das kleine Teil, und lässt beim Fahren die Luft aus dem Reifen. Dazu an der Autoscheibe einen Pfändungsbescheid. Das Auto gehört ab sofort der GEZ und kann bei Bedarf auch versteigert werden.
Sollte das Auto mehr Wert sein als der geschuldete Betrag, so ist die GEZ nicht verpflichtet dies an den Schuldner auszuzahlen, da davon ausgegangen werden darf, dass der Schuldner auch in Zukunft nicht zahlen werde.

Die Vollstreckung ist freilich nicht Sache des Beitragsservice der Rundfunkanstalten, sondern Angelegenheit der um Amtshilfe gebetenen Stadtkasse. Wie häufig kommt es eigentlich zu Vollstreckungsverfahren in Sachen Rundfunkbeitrag? Christian Greuel, Sprecher des Beitragsservices in Köln: „Im vergangenen Jahr stellten die Rundfunkanstalten bundesweit 890 912 Vollstreckungsersuchen bei den zuständigen Behörden.

Nun werden wohl in Zulunft sehr viele Menschen zu fuß gehen dürfen, deswegen ihren geringführig bezahlten Job verlieren und somit auf der Straße landen.
Willkommen in der Diktatur