Die Nato-Übungen Trident Juncture haben in Portugal einen spektakulären Eklat geliefert, wie die Zeitung „Observador“ berichtete. Vor den Augen der extra hergeholten Journalisten blieben amerikanische Humvee-Jeeps im Sand vom Strand Rapoza in der Stadt Grândola hoffnungslos stecken.

Wie die Zeitung berichtet, waren die Übungen mit viel Pomp vorbereitet worden. Daran sollen 4.000 Soldaten aus den USA und anderen Nato-Ländern teilnehmen, was für Portugal ein nie dagewesenes Ausmaß sei.

Schwierigkeiten an der portugiesischen Atlantik-Küste begannen mit Problemen, die eine viel zu starke Brandung bereitete: Die beiden Luftkissenboote, die aus dem Schiff Arlington herausgefahren waren, konnten erst beim zweiten Versuch anlegen.

Die Humvee-Jeeps, die aus den Luftkissenbooten ausgeladen werden sollten, blieben aber im Sandstrand sofort stecken.

Journalisten haben alles von der Stelle aus beobachtet, an der die Jeeps vom Strand hätten vorbeifahren sollen. Um die Atmosphäre zu entspannen, haben der Medienberater der US-Botschaft in Portugal und ein Vertreter der amerikanischen Marineinfanteristen eine kleine Pressekonferenz abgehalten, bei der sie sagten, die Übungen würden gut verlaufen.

Jedenfalls habe das Training die Möglichkeit geboten, das Rausholen von festgefahrenen Kraftfahrzeugen zu üben, ironisierte die Zeitung in diesem Zusammenhang.

Im Endeffekt wurde beschlossen, vor die Vorderräder der Fahrzeuge eine Vertiefung auszugraben und eine spezielle Auffahrrampe dorthin zu legen, damit sie auf einen festeren Boden hinausfahren konnten.

Dank der starken Journalistenpräsenz wurde der Vorfall auf Video verewigt, das sich über die sozialen Netzwerke weit verbreitet hat:

Und uns fällt dazu nur noch eines ein:
„Deine Ohren im Sand, die ich gestern nach fand…
hat ein Hund mitgenommen, was bleibt mir jetzt noch von dir?“