Der Flüchtlingsstrom nach Deutschland hält offenbar unvermindert an: Laut eines Berichts des Nachrichten-Magazins „Der Spiegel“ registrierten die Bundesländer zwischen dem 5. September und dem 15. Oktober 409.000 Flüchtlinge. Das Nachrichten-Magazin beruft sich dabei auf Zahlen des Bundesinnenministeriums.

Sollte dies auch nur halbseits stimmen, dann sind die 800.000 der angeblichen Flüchtlinge nur die Spitze des Eisberges, welche die BRD 2015 erstürmten.

Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, hält eine Begrenzung des Flüchtlingszuzugs für unausweichlich und bekommt vom Zentralrat der Juden Schützenhilfe.

Josef Schuster, der Vorsitzende des Zentralrates der Juden, will mehr Kontrolle bei der Zuwanderung. Der Grund: Viele Flüchtlinge würden aus Kulturen kommen, „in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil“ seien.

Außerdem fordert Schuster ein Limit für den Zuzug von Flüchtlingen. „Über kurz oder lang werden wir um Obergrenzen nicht herumkommen„, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster.

Die Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl kritisierte die Forderung nach Obergrenzen. „Es ist befremdlich, wenn die CSU und der Zentralrat der Juden de facto fordern, die Europäische Menschenrechtskonvention außer Kraft zu setzen“, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt

Auch die Bundesregierung lehnt eine feste Obergrenze für alle Flüchtlingsgruppen in Deutschland allerdings weiterhin ab. „Es bleibt dabei: Beim Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte gibt es keine Obergrenze“, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.