Erdogan droht EU mit kompletter Grenzöffnung

Posted on Februar 10, 2016 von

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan fragte Jean Claude Juncker ob die EU seinem Land drei oder sechs Milliarden Euro zur besseren Unterbringung von Flüchtlingen zukommen lassen wolle. Als Juncker gesagt hat, dass die EU ein Paket von drei Milliarden Euro festgesetzt habe, soll Erdogan erwidert haben, dass die Türkei das Geld ohnehin nicht brauche.
„Wir können die Tore nach Griechenland und Bulgarien jederzeit öffnen und die Flüchtlinge in Busse setzen.“

Rhetorisch fragte der türkische Präsident seine Gesprächspartner den Angaben zufolge:
„Wie wollen Sie mit den Flüchtlingen umgehen, wenn Sie keine Einigung erzielen? Die Flüchtlinge töten?
Tusk hatte geantwortet, man könne die EU weniger attraktiv für Migranten machen, aber das sei nicht die Lösung, die man wolle.
Daraufhin habe Erdogan geantwortet, dass die EU mit mehr als nur einem toten Buben an der türkischen Küste konfrontiert werde.
Es werden 10.000 oder 15.000 sein. Wie wollen Sie damit umgehen?

Tusk sagte: „Wir arbeiten hart, und wir haben Sie in Brüssel wie einen Prinzen behandelt.“ Erdogan soll darauf erwidert haben: „Wie einen Prinzen? Natürlich, ich repräsentiere kein Dritte- Welt- Land.“

Sprecher von EU- Rat und EU- Kommission wollten der Nachrichtenagentur Reuters die Echtheit der Aufzeichnungen weder bestätigen noch dementieren. Vom Büro Erdogans gibt es bisher keine Stellungnahme. Unklar ist zudem, wer das Protokoll verfasst hat und wie die griechische Website“euro2day.gr“ daran gelangt ist.

Die EU hat nach längerem Streit das Paket in Höhe von drei Milliarden Euro für die Türkei auf sechs Milliarden erhöht.
Bundeskanzlerin Angela Merkel betrachtet das Land als Schlüssel zur Bewältigung der Flüchtlingskrise

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