Täglich reisen Tausende Flüchtlinge mit der Bahn. Da viele von ihnen aber noch gar nicht in einer Anlaufstelle registriert haben, besitzen sie noch keine Fahrscheine. Darüber sollen die Kontrolleure ab sofort hinwegsehen, wie die Bahn nun mitteilte.

Ob es sich bei einem Fahrgast tatsächlich um einen Flüchtling handelt, müssen die Kontrolleure selbst entscheiden. „Es ist so, dass die Zugbegleiter sich letztlich auf die Aussage der Flüchtlinge verlassen müssen“, wird die Sprecherin der Bahn zitiert. Ein Missbrauch könne also nicht ausgeschlossen werden: „Wir vertrauen darauf, dass das nicht eine Gruppe von Menschen zum Missbrauch animiert.“

Was für die Flüchtlinge beschlossen wurde, soll auch für die vielen freiwilligen Helfer gelten: „Menschen, die Flüchtlinge begleiten und für den Zugbegleiter nachvollziehbar als Helfer zu erkennen sind, etwa weil sie ein Caritas-Abzeichen tragen, bekommen ebenfalls einen Fahrschein.“

Freuen wir uns auf die nächste Fahrscheinerhöhung.