Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag einen martialischen Fackelmarsch durch den Chemnitzer Stadtteil Einsiedel abgehalten. Ihr Ziel war das Flüchtlingsheim.

Etwa zehn Personen waren zuvor durch den Stadtteil zu dem ehemaligen Pionierlager gezogen, das berichtet der „mdr“ online. Sie hielten rot leuchtende Bengalfackeln in den Händen und zündeten Feuerwerkskörper. Einige Personen sollen auch vermummt gewesen sein.

Die Bilder des Marsches, der auch an einen Auftritt des Ku-Klux-Klans erinnern könnte, tauchten in der Nacht auf einer Facebookseite im Internet auf. Die Autoren betiteln den Post mit: „Mal eine Art und Weise vor der Erstaufnahme seinen Unmut kund zu tun, die wir so in Einsiedel noch nicht gesehen haben.“